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18

Apr

2014

Von den heiligen Kühen in Indien und dem Irrtum, dass Leder ein "Abfallprodukt" der "Fleischherstellung" ist

Für die wirtschaftlich bedeutende Lederindustrie Indiens sind die Häute alter Kühe aus der Milchindustrie ein lukratives Geschäft. Doch noch profitabler für arme indische Bauern ist der Verkauf ihrer Kühe ins muslimische Nachbarland Bangladesch. Mit über 300 Dollar je Kuh bringt ihnen der illegale Verkauf der Tiere zur Schlachtung in Bangladesch das Doppelte dessen ein, was sie auf dem heimischen Schwarzmarkt erhalten. In einem Land, in dem zwei Drittel der Bevölkerung von weniger als 2 Dollar pro Tag leben, ist das ein Vermögen. Schätzungsweise zwei Millionen indische Kühe sollen jährlich nach Bangladesch geschmuggelt werden.

Jährlich werden Millionen der "heiligen Kühe" aus  Indien nach Bangladesch "importiert". Arbeiter töten die sensiblen Tiere auf offener Straße oder in Schlachthäusern - ohne vorherige Betäubung.

Tausende von indischen Kühen werden jede Woche wegen ihrer Häute geschlachtet, gekauft von armen Familien in ländlichen Teilen von Indien, die die Kühe nur verkaufen, nachdem man ihnen versichert hat, die Tiere könnten ihr Leben auf Farmen zu Ende leben.

 

Für den Transport werden indische Rinder mit Seilen zusammengeschnürt und auf Transportern mit kleinen Ladeflächen rücksichtslos übereinander geworfen. Beim Be- und Entladen verletzen sich die Tiere gegenseitig ungewollt mit den Hörnern oder treten auf liegende Artgenossen. Auf einen Minilaster, der gesetzlich nur für den Transport von maximal drei Tieren zugelassen ist, werden in der Regel neun gefesselte Kühe gepackt. Den qualvollen, teilweise über tausend Kilameter langen Transport müssen die Tiere zu Fuß oder auf LKWs zurücklegen – teilweise ohne Zugang zu Wasser und Nahrung. Angesichts der enormen Distanzen ziehen sich Transporte von Rindern von Indien nach Bangladesch häufig über eine ganze Woche hin.

 

Wenn aber die Tiere matt und
schwach werden, bricht man ihnen die Knochen im Schwanz, um sie
wieder auf die Beine zu bringen, indem man den Schwanz wiederholt an mehreren Stellen knickt.
Die Treiber müssen die Tiere unentwegt in Bewegung halten, indem
sie sie an den Nasenseilen ziehen und ihre Nacken, Hörner oder
Schwänze verdrehen. Sie führen, oder vielmehr zwingen, die Tiere Böschungen runter und in LKWs ohne Rampen hinein und hinaus, was zu Verletzungen wie gebrochenen Becken, Beinen, Rippen und Hörnern führt.
Chili-Pfeffer und Tabak werdenebenso dazu verwendet, damit die
Tiere weiterlaufen. Hierzu wird dasPfeffer direkt in die Augen
gerieben, um das Tier wieder aufdie Beine zu bringen.

Nicht weniger als die Hälfte der Tiere werden zu dem Zeitpunkt, da
sie im Schlachthaus ankommen, bereits tot sein. Aber um die Erfahrung noch traumatischer und erschreckender zu machen, werden sie oft vor den Augen der anderen Tiere getötet. Und statt des erforderlichen schnellen Schnitts durch die Kehle mit einem scharfen Messer werden sie gewöhnlich durch Hacken und Sägen mit einer stumpfen Klinge getötet.

 

 

Schließlich findet Leder von
indischen Kühen seinen Weg in die
Kleiderläden der ganzen Welt. Die
meisten größeren Einkaufsketten
verkaufen indisches Leder - Leder,
das von ganz anderen Kühen stammt
als jenen, die wir essen.

Die Nachfrage nach Leder kommt vor allem aus USA, Deutschland und Großbritannien. Die es tragen machen sich kaum Gedanken darüber, wo es herkommt.

 

Helft, die Nachfrage nach Echtleder zu senken, indem Ihr Euch beim Einkauf für lederfreie Schuhe, Jacken und Möbel entscheidet. Pflegeleichte und preiswerte Kunstlederprodukte sowie Mikrofaser- und Funktionsmaterialen sind ausgezeichnete tierleidfreie Alternativen zu Leder, die im Handel in breitem Angebot erhältlich sind.
Weitere nützliche Einkaufstipps bietet Euch zB. der PETA-Shopping-Guide.

Quellen: Peta, ZDF

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Kommentare: 5
  • #1

    Ursula Maeurer (Sonntag, 04 Mai 2014 10:44)

    Kein Lebewesen hat es verdient so zu leiden

  • #2

    Janny Schulze (Mittwoch, 14 Januar 2015 17:35)

    Schützt alle Tiere dieser Welt, vor der brutalen und grausamen Menschheit, die oft nicht wissen was Sie anrichtet !!
    Dafür gibt es keine Entschuldigung, gar keine !!!
    Protects all animals of this world, against the brutal and cruel man, who often do not know what you wreaks !!
    There is no excuse, no !!!

  • #3

    Jeannette de Agnolo (Samstag, 28 Mai 2016 22:44)

    Diese verfluchten indischenTierquäler geörngeschlachtet!!!!

  • #4

    Lisa Kush (Donnerstag, 01 Dezember 2016 12:11)

    Aber fakt ist... Nach der Fleischherstellung ist das Leder ein Abfallprodukt

    Lg Lisa

  • #5

    EntleMax (Montag, 05 Dezember 2016 15:07)

    Lisa, vielleicht solltest Du diesen Beitrag erst einmal gründlich lesen bzw. dessen Inhalt verstehen, bevor Du hier entscheidest, was Fakt ist.

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

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"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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