Zu Tode gerettet

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Hunde in Süd - und Osteurpa unsere Hilfe brauchen. Und auch nicht darüber, dass wir ihr Leben retten wenn wir sie aus den Tötungsstartionen zu uns holen.


Allerdings gibt es dabei etwas, was viele vielleicht nicht wissen.
Wir protestieren gegen die grausamen Massentransporte von sogenannten "Nutztieren" aber was oft im Namen des Tierschutzes passiert bleibt im Verborgenem, ist aber eben so grausam.

Wenn Ihr ein Tier vor dem Tode retten wollt, informiert Euch bitte im Vorfeld über die Transportbedingungen unter denen die Tiere nach Deutschland/Österreich gelangen.
Nehmt Einfluss darauf. Akzeptiert nicht diese Qualtransporte und helft so mit, dass solche Tragödien der Vergangenheit angehören.

Entlemax

 

Ich habe in dem folgendem Bericht die Namen und Hinweise auf Tierschutzorganisationen entfernt.

 

Am Mittwoch, den .... kam gegen Abend ein Transport aus Spanien mit Hunden und Katzen in Deutschland an.
Uns war im Vorfeld bekannt, daß der Transporter klimatisiert ist und daß sogar eine der Fahrerinnen einen Transportschein hat, also die Genehmigung zur Durchführung von Lebendtiertransporten. Bedenken hatten wir zu diesem Zeitpunkt darum keine.
Der Tag der Ankunft war da.
Es ist alles wie immer. Die Familien stehen in grosser Vorfreude am Abholort, ein  Betreuer ist auch wie immer vor Ort, um einen reibunslosen Ablauf zu gewährleisten.Doch es kommt alles anders…

 

 

Was nun passierte, ist kaum in Worte zu fassen und auch jetzt ein paar Tage später sitzt der Schock noch tief.

Da wir den genauen Sachverhalt und den Grund für das Geschehene von den Verantwortlichen noch nicht vorliegen haben, können wir nur das sagen, was die Familien und unser Betreuer uns berichtet haben.

Als die Tür des Transporters geöffnet wurde, schlug den Anwesenden eine ungeheure Hitzewelle entgegen.
In wenigen Sekunden war klar, die Tiere sind in akuter Lebensgefahr.
Gott sei Dank ist unsere Betreuerin vor Ort Ärztin und erkannte, dass sofortiges Handeln notwendig war.
Sie alamierte ihren Mann und Freunde, gab Anweisungen an die Anwesenden schnellsten die Tiere, mit ihren Boxen aus dem Transporter zu holen, setzte sich ins Auto und raste los, um Infusionen und Notfallmedikamente zu besorgen.

Die Hunde und Katzen hatten einen Hitzschlag, waren dehydriert und litten unter Sauerstoffmangel.
Was nun folgte, war ein Albtraum.
Es wurden im Akkord vor Ort Infusionen gelegt , Wasser eingeflöst und durch rubbeln und reiben versucht den Kreislauf der geschwächten Tiere wieder in Gang zu bekommen.
Viele wurden zu umliegenden Tierärzten und Tierkliniken gebracht.
Für einige kam jede Hilfe zu spät…In der Zwischenzeit waren auch Polizei und das zuständige Veterinäramt eingetroffen. Sie sperrten alles weiträumig ab. Für die anwesenden Familien, die einfach nur ihren neuen Schützling abholen wollten, war es eine Situation, die unbeschreiblich war.

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Kommentare: 4
  • #1

    Gabi (Sonntag, 17 Juli 2011 12:23)

    Ich kann nur raten, von derartigen "Rettungsaktionen" Abstand zu nehmen. Sicher haben die Familien die geforderte Schutzgebühr schon im Vorfeld überwiesen ......

  • #2

    Ute Schmidlin- Gerteis (Sonntag, 17 Juli 2011 23:17)

    Das ist natürlich sehr schlimm und unprofessionell!!
    Aber vor einem Jahr habe ich auf ganz ähnliche Art eine Strassenhündin aus Rumänien bekommen.Sie war zwar etwas ängstlich, aber wohlauf und gut genährt.Ich habe mir natürlich im Vorfeld auch tausend Gedanken gemacht, ob es richtig ist einen Hund von so weit her zu holen. Aber ich habe es keine Sekunde bereut, vor allem wenn ich überlege, saß ich ihr Leben damit gerettet habe!!!
    Ich hätte nie geglaubt, daß ein ausländischer Srassenhund so lieb und zutraulich ist und sich so schnell einleben würde. Also von der "Tierhilfe Hoffnung" die das größte Tierheim der Welt in Rumänien leiten kann man ganz tolle Hunde Bekommen auf eine seriöse Art und Weise. Lasst Euch bitte von solch schlechten Beispielen nicht abschrecken, sondern informiert euch im Vorfeld über die Organisation!!!
    Die Hunde zahlen es einem hundertfach mit ihrer Liebe zurück

  • #3

    Tula (Montag, 18 Juli 2011 00:06)

    Diese Hündin hatte einen Namen. Sie hiess Mora, sie war eine Galga.Sie starb noch in Spanien auf diesem Transport, der weiterfuhr nach Deutschland. Sie erstickte. In einem Transporter, der nicht geeignet ist für lebende Tiere, in dem man Gemüse transportieren kann.
    Mora steht für viele Tiere, die täglich im Namen des Tierschutzes ihr Leben lassen.Die ohne Respekt und Würde von denen behandelt werden, die sie doch retten wollen? Nein, denn dies ist längst ein Geschäft geworden. Ein Geschäft mit dem Mitleid der Menschen. Diese Transporte sind verachtenswert. Sie dauern bis zu 30 Stunden am Stück,ohne Pausen für die Tiere, es wird in Kauf genommen, dass Tiere sterben.Wer ein Tier adoptiert, dass unter solchen Bedingeungen transportiert wird, macht sich mit schuldig.
    Meidet Organisationen, die ihre Tiere auf dem Landweg so transportieren.
    Mora steht für Viele!!!!
    Tula

  • #4

    Elke Winkler (Montag, 29 August 2011 19:36)

    Das zeigt sehr deutlich, daß einige Leute überhaupt keine Ahnung haben (nehme ich jetzt mal an, sonst wäre das einfach kriminell). Ich hoffe, daß die Behörden genaue Untersuchungen anstellen und wenn dies wissentlich gemacht wurde, gehören diese Leute ins Gefängnis !!

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen. SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!

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Aufgewacht im Brühbad
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