Erfolg gegen Dog Spinning in Bulgarien

Einen großartigen Erfolg gilt es
aus Bulgarien zu vermelden: Dank
der österreichischen Tierrechts -
organisation RespekTiere und dem
Einsatz hunderter Tierfreunde hat
das so genannte »Dog Spinning«
(siehe Bild) ein Ende.

Beim »Dog-Spinning« werden Hunde über einem Holzgerüst an
einem Bach an zwei innereinander gedrehten Seilen festgezurrt.
Durch das Aufrichten des Holzgerüstes und das gleichzeitige Drehen
des Hundes bekommen die Seile einen Drall und beginnen sich
im schnellen Tempo selbst zu entwinden, wobei der Hund heftigst
im Kreis gedreht wird. Ist das Seil entwirrt, fällt das arme Tier unter
dem Gelächter und dem Applaus der Menschenmenge in das
kalte Wasser und versucht völlig verängstigt und benommen ans
Ufer zu schwimmen. Dieser uralte »Brauch« hat heidnischen Ursprung
und wurde abgehalten, weil man glaubte, dadurch Tollwut
verhindern zu können und dem Dorf Gesundheit zu bringen.
Nachdem RespekTiere auf diesen barbarischen
Brauch aufmerksam gemacht hatte,
schrieben Hunderte Tierfreunde Briefe
an den bulgarischen Ministerrat und den
Bürgermeister der kleinen Ortschaft. Mit
Erfolg! Bulgariens Botschaft in Wien übermittelte
»Mit dem Ausdruck unserer
Hochachtung für die Aktivitäten der Tierschützvereine
« an RespekTiere die Antwort
des bulgarischen Ministerrats:
»Der bulgarische Ministerpräsident Boyko Borissov verurteilte die
barbarische Sitte - das Aufhängen von Hunden, die in Strandja Gebirge
begangen wurde. Er erörterte mit dem Generalstaatsanwalt Boris
Weltschew die Möglichkeit, solche Misshandlung von Tieren zu stoppen
und forderte Sanktionen gemäß Tierschutzgesetz. Der Generalstaatsanwalt
hat volles Verständnis für die Angelegenheit gezeigt und
eine Überprüfung verkündet. Zu Beginn seiner Regierungszeit hat sich
Boyko Borissov gegen Tiergewalt erklärt, hat solche Gewalt als inakzeptabel
in einer demokratischen Gesellschaft genannt und Inkriminierung
für alle Anzeichen von Grausamkeit gegen Tiere vorgeschlagen. Die
vom Kabinett vorgeschlagenen Änderungen des Strafgesetzbuchs sind
im Parlament verabschiedet worden.«

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Kommentare: 13
  • #1

    tierrechtsstimme-entlemax (Mittwoch, 30 November 2011 01:33)

    Manchmal frage ich mich ob es überhaupt Sinn macht, was wir hier im Netz machen.
    Aber solche Meldungen geben mir dann wieder Mut.
    Also Leute weiter machen.
    Euer Entlemax.

  • #2

    kapfenberger ingrid (Mittwoch, 30 November 2011 09:54)

    ohne worte

  • #3

    Mayur Khabrai (Mittwoch, 30 November 2011 21:53)

    Well its obviously extremely cruel & unwarranted. Its disturbing & horrific. Please bring a stop to this..

  • #4

    Claudia Kroll (Sonntag, 19 Februar 2012 10:21)

    Mir fehlen mittlerweile bei soooo vielen Dingen einfach nur noch dieWorte...ich kann nicht verstehen, was das für Menschen sind, die all diese Gräueltaten tun und sich daran auch noch erfreuen!!!
    Schön zu lesen, dass dies gestoppt ist...in der Hoffnung, dass es auch tatsächlich so ist!!!

  • #5

    Anja Schaaf (Donnerstag, 08 März 2012 22:50)

    Oh, welch wunderbare Nachricht!!! Da wusste ich gar nicht, dass es endlich geklappt hat !!
    Das rettet meinen Tag ....

  • #6

    Ralf Röhrs (Dienstag, 14 August 2012 10:53)

    Wir brauchen gar nicht so verächtlich nach Bulgarien zu gucken. Ich wäre lieber ein gespinnter Hund in Bulgarien als ein Ferkel vor der Kastration oder eine lebendige Pute in einer Mastanstalt in Deutschland!

  • #7

    Entlemax (Freitag, 17 August 2012 03:31)

    Wir wissen, dass auch Deutschland kein Land ist, in dem Tiere durch Rechte vor Ausbeutung, Quälerei und Tod geschützt sind.
    Sollen wir deshalb aber die Augen davor verschließen, was ihnen in anderen Ländern angetan wird?
    Schau doch diesem Hund ins Gesicht. Und wenn Du seine Panik, seine Angst, sein Entsetzen und seinen Schmerz siehst, kannst Du Dir immer noch wünschen dieser Hund zu sein.

  • #8

    Angelika Ulrich (Dienstag, 17 September 2013 02:54)

    ...this is so cruel and sick....
    it makes me speechless....
    that needs to be ended

  • #9

    Tanja (Montag, 14 Oktober 2013 15:41)

    Scheiße

  • #10

    Dietmar (Dienstag, 15 Oktober 2013 12:21)

    Man kann wirklich nur hoffen das sowas wirklich ein ende hat.
    Was für Kranke Leute müssen das sein.

  • #11

    Brigitte Farmer (Dienstag, 15 Oktober 2013 13:54)

    sicher hilft es auf dauer...Rumänien müsste aber dermassen u noch viel mehr boykottiert werden...damit die menschen generell zugunsten der Tiere umdenken...speziell allen voran die strassenhunde u katzen!!! ansonsten sollen sie aus der EU verschwinden! die wollen alle nur mehr u besser aber ihre eigenen Gesetze machen...diese Monster!!!

  • #12

    Ernesto (Freitag, 18 Oktober 2013 16:21)

    Es kann sich da ja wohl nur um Psychopathen handeln. Auf jeden Fall sind das Individuen (das Wort Menschen wäre eine Beleidigung der selben) ohne jede Fähigkeit zur Empathie. Sozusagen der Bodensatz der Evolution. Das ist allerdings nicht auf Bulgarien begrenzt, wie jeder Interessierte aktuellst zB auf den Tierschutz-Seiten bei facebook feststellen kann. Und es ist auch nicht überraschend mit einem allgemeinen Verrohungs- / Agressions- und Gewaltpotential verbunden. Überall wo solch extreme Gräuel gegen Straßentiere verübt werden, gibt es auch entsprechend hohe Zahlen (laut UNOCD) bei Gewaltverbrechen wie zB vorsätzliche Tötungsdelikte oder Tötungsdelikte mit Vorsatzbeteiligung sind in Osteuropa 6,4 mal so hoch, wie in Westeuropa ...

  • #13

    Fly203 (Mittwoch, 16 April 2014 16:11)

    Ein Akt der Grausamkeit mehr
    Gut das ich kein Bulgare bin

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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Lest hier mehr zu dem Kinofilm Unter Menschen

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