Pelzfarmen - die grausame Wahrheit. Eine Reportage von Respektiere e. V.

Ein kurzes, gnadenloses Leben, eingesperrt auf einem
halben Quadratmeter oder weniger, auf Gittern, die in die Pfoten
einschneiden.

Donnergott war wütend. Mit einem Grollen aus tiefster Kehle hatte er die Nacht über brennende Pfeile zu Boden geworfen und ein Heer von wässrigen Soldaten ausgesendet, welche die Umgebung innerhalb weniger Stunden in einen Morast verwandelten.
Der Morgen danach begann ruhig, so als ob der Ärger des Göttlichen verflogen, als ob er sich gar schämte für den nächtlichen Anflug von Rage; mit beinahe sanften Lippen blies er nun einen warmen Wind über die Landschaft, trocknete die Spuren seines eigenen Zornes.
 
Ein Grüppchen Menschen, von Kopf bis Fuß in schwarz gekleidet, mit Kameras und sonst nichts als dem Mut der Verzweiflung ausgestattet, bewegte sich mit sicheren Schritten durch die hüfthohen Gräser der Wiese. Vorsicht sollte ihr Begleiter sein, die Mission eine ehrbare – Target Pelzfarm, das Ziel die Aufdeckung des Grauens, die Versinnbildlichung des Wahnsinns. Die erneute Enttarnung der KürschnerInnenmär von ‚artgerechter Pelztierhaltung’, eine Entblößung solch infamer Lügen, genau diese Zusammensetzung sollte ihr selbsterwählter Auftrag in sich bergen…
 
Wir befinden uns inmitten eines östlichen Staates, seines Zeichens Mitgliedsland der menschenrechtsstarren Europäischen Union; eines Zusammenschlusses, der Brüder- und Schwesterlichkeit zu seinen obersten Dogmas erkoren hat, der für sich selbst so gerne eine humanitäre Führungsrolle der verschiedenen Gemeinschaften auf diesem Planeten in Anspruch nimmt. Dieser Ambition allerdings kann sie nicht genüge tun, zu sehr sind die Regierenden beschäftigt damit, die Schäfchen eigener Interessen ins berühmte Trockene zu bringen; und so handelt es sich hierbei dann leider um eine Gesellschaft, welche das schwächste Glied in ihren Reihen, die tierlichen Mitgeschöpfe, fortwährend im Stich lässt und jeden Anflug von Rechten für diese bitterst untergräbt. Wohlklingende Phrasen und zuckersüße Bekundungen beherrschen zwar bekundete Schönmalereien, sogar Gesetzesbücher, aber letztendlich hat man aus einer langen und blutigen Geschichte nichts gelernt; der Krieg, unter seinesgleichen tragisch genug, hat sein Antlitz geändert, und jetzt sind die Kontrahenten zum einen übermächtig, zum anderen ohnmächtig…

 Vor uns liegt ein unscheinbarer Wall aus Eternitplatten, eingebettet in die Landschaft, den Eindruck eines schützenden Bollwerkes vermittelnd; umgeben von Schattenspendern, Bäumen und Sträuchern, wirkt der Anblick gar beruhigend, beinahe tröstlich. So als ob sich hinter diesen Mauern eine Insel verbergen würde, ein schlummerndes Eiland, welches Geborgenheit und Zuflucht verspricht, wo der Alltag einer strauchelnden Wirtschaft und all die diversen Problematiken einer Konsumgesellschaft ausgesperrt bleiben. Doch der Schein trügt dramatisch; denn hinter den stahlgrauen Wänden verbirgt sich zwar tatsächlich eine eigene Welt, aber es ist dies eine Welt der Urgewalt, so brutal und grausam, dass die Gesamtheit der menschlichen Sprachen noch keine wirklich treffende Bezeichnung dafür gefunden hat, das Entsetzen auch nur annähernd ausreichend verbal wiederzugeben… Noch vor drei, vier Jahren lag der Ort völlig abgeschotet, doch nun hat sich die Zivilisation bis an seine Ränder heran gewagt; nur einen Steinwurf entfernt wachsen an der Ostseite Siedlungsgebiete aus dem Boden, Karzinome an der Landschaft, alles verschlingende Tumore. Steinerne Schlangen, Straßen genannt, fressen sich mit unglaublichen Hunger immer tiefer in das Herz der letzten Reste des Natürlichen, zerstören die Vielfalt, vernichten mit nicht endendem Appetit alles Leben unter und neben sich.
 Die unmittelbare Anwesenheit von menschlichen Nachbarn mahnt uns zur Vorsicht und nur langsam nähern wir uns der Einfriedung. Im Schatten der Bäume ruhen wir kurz, der Donnergott von Vater Sonne längst zum Ruhen geschickt, verspricht der Schutz des Blätterwaldes nicht nur angenehme Kühle sondern auch Sicherheit vor den eventuellen Blicken neugieriger Zaungäste. Beißender Geruch, der bis ins Innerste unserer angespannten Körper zu kriechen scheint, ist ab nun ständiger Begleiter, macht das Atmen schwer – Willkommen in der Fuchsfarm!

Die Tierschützer wissen, Zögern ist nicht der Freund des Erfolges – so geht alles blitzschnell,
ein Aktivist findet eine Schwachstelle in der Festung, trotzt Natodraht und nach innen geneigten Wellblechen, landet er mit einem Sprung aus großer Höhe und sicherem Schritt inmitten rostiger Käfigreihen… Sekunden später öffnet der Mann von innen eine Absperrung und gewährt auch den wartenden KameradInnen Einlass.
 
 
Nur schwer gewöhnt sich die Psyche an das Bild, welches sich nun unverblümt vor unseren Augen aufbaut. Man mag vieles gesehen haben, aber so etwas wie hier, da grenzt der bloße Anblick an schwerer Körperverletzung, lässt die Seele erzittern, erzeugt eine Mixtur aus Hass und Wut und Hoffnungslosigkeit, braut einen gefährlichen Cocktail in der Gefühlswelt eines menschlichen Wesens, welches mit Empathie und Liebe zum Mitgeschöpft ausgestattet ist.
Die Nerven sind angespannt, Adrenalin ob der gefährlichen Situation – nur zu gut sind die lebensverachtenden Aggressionen von Pelzfarmern dokumentiert – durchflutet die Blutbahnen, hält Körper und Geist auf Hochbetrieb; sensibilisiert, das ganze Sein ein pulsierender Organismus. Das Wimmern der Füchse, durchbrochen von hundeartigem Gebelle, ein Schnattern, dass an Gänse erinnert; die Geräuschkulisse tut ihr übrigens, um uns an der Aufgabe zu fokussieren. Wir sind gekommen um die Täterschaft, die grausamen Machenschaften einer Tierausbeuter-Industrie, zu beweisen; es gilt keine Sekunde zu lange hier drinnen zu verbringen, hier wo wir selbst Gefangene von 2 Meter hohen Einfriedungen sind; würde uns jemand vorzeigt entdecken, es wäre wohl ein Unmögliches dieses Stätte des Wahnsinns schnell und ungehindert zu verlassen…
Lange Käfigreihen befinden sich unmittelbar vor uns; Eisen, gnadenlos den Elementen ausgesetzt, verwittert; Rost beherrscht die Szenerie, nagt unentwegt an der Materie; hier wurde seit Jahren, wahrscheinlich Jahrzehnten, nichts verändert, nichts investiert – wozu auch, sind ja nur Tiere, die leiden. Und das Leiden ist ein gottverdammtes, unbeschreibliches; hunderte Individuen, gefangen in der Hölle des eigenen Daseins, hoffnungslos verloren; geboren um zu Sterben, hier wird keine Sekunde des Nachdenkens darüber verschwendet diesen Tieren auch nur einen Anflug von Gefühlen, einen Bruchteil Liebe, ein Quantum an Geborgenheit zu gestatten; lebende Maschinen, instinktbewehrt, ohne jegliche Vernunft und nicht und niemals mit der Fähigkeit zu leiden ausgestattet, so versuchen uns die Schlächter verstehen zu machen. Grenzstupide menschliche Wesen sind es, die derartiges von sich geben, denn sprechen tun sie dabei immer nur von sich selbst... An den Käfigen liegen eiserne Totschläger, Mordwerkzeuge, die keinen Zweifel aufkommen lassen, was die hier eingesperrten Geschöpfe, zerbrochene Geister nach langen Monaten der totalen Tortur, letztendlich erwartet. Sie vegetieren auf Gitterböden, eine Fläche von vielleicht 2500 Quadratzentimeter, ein viertel bis ein halber Quadratmeter, dass ist ihre Welt, eine Welt der unvorstellbaren Tristesse.

Stinkender blutiger Matsch ist an die Gitter geklatscht, geronnener Brei, der ihre Nahrung darstellt; eingetrocknet, von Fliegen bevölkert; das noch triefende Püree an manchen Käfigen bezeugt, dass jemand vor Kurzem hier war – jene Tatsache gibt uns einerseits ein Gefühl der Beruhigung, denn nicht allzu oft wird der Besitzer seine Zeit hier verbringen, würde er wohl selbst an seiner Verantwortung zu Grunde gehen; andererseits verrät er aber auch, dass dieser jederzeit und ohne Vorwarnung hier auftauchen könnte…
Grünliches, seit Tagen abgestandenes Wasser, serviert in verrosteten Konservenbüchsen, lieblos an die Käfigwände befestigt. Dutzende ausrangierte Pferche liegen überall herum, Eisenteile, Blech, Müll, Schmutz – und dazwischen die ums Dasein betrogenen Tiere, angsterfüllt, leere Auen starren durch uns hindurch, finden nirgends Halt. Manche der Füchse sind hochträchtig, andere haben bereits Babys um sich, geboren in eine Welt, die sie niemals lieben wird, geboren einem Zweck, der so voller Lebensverachtung steckt, dass man nicht aufhören möchte zu kotzen…
 
Schaut sie Euch an, all ihr PelzträgerInnen da draußen, Ihr seid es, die dies verantworten! Ihr seid es, die für deren Leben haftbar zeichnen, Ihr seid es die sich immer noch hinter Lügen verstecken, obwohl die bittere Wahrheit wieder und wieder das abscheuliche Angesicht der Pelzindustrie enttarnt. Ihr seid es, die vorgeben blind und dumm zu sein, jungfräuliches Weiß der Unschuld befleckt mit dem Blut Abermillionen. Hört Ihr deren Schreie nicht, wenn Ihr Euch kleidet in die Haut der Gemarterten? Wecken Euch deren Seelen nicht, wenn Ihr versucht zu schlafen, wo Euer Schlaf doch niemals ein tiefer, niemals der der Gerechten, sein kann?
Wenn Ihr stolziert in Euren Mänteln, Eure Accessoires und Krägen ‚geschmückt’ mit den Haaren jener, deren Leben Ihr der Hölle gleichgemacht habt? Tropft nicht das Blut aus Euren Geldtaschen und befleckt Eure Finger, wenn Ihr mit gierigem Griff das einzige berührt, was in Eurer wirren Welt den einzig Wert bedeutet – den Geldschein? ‚Vater, verzeih Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun’, hatte dem heiligen Buch nach Gottes Sohn vor seinem Tod ausgerufen, ein epochales Zeugnis der Nächstenliebe; uns damit aufgefordert es ihm gleichzutun, ganz gleich ob der Schwere der Stunde - doch dieses Verzeihen kann nicht das unsere sein, kein Vergeben und Vergessen, denn im Gegensatz zu Jesus seid Ihr es nicht, denen Unrecht zugefügt worden war, sondern Ihr versinnbildlicht vielmehr jene, die schrecklichsten Verrat begehen, unbeschreibliches Leid zufügen, im vollsten Verständnis dessen!!!! Ihr glaubt, Ihr geltet als cool, als schick, als vom Leben belohnt, derweilen stellt Ihr nur ein Zeugnis dar für die Ohnmacht des kranken Geistes, des schwefelgestank-umnebelten Gehörnten, als dessen Jünger Ihr Euch bezeugt – ihm, dem gleich wie Euch niemals die Gefühle anderer sondern immer nur das eigene Ego im Wege steht um vielleicht eine kleinste Chance zu besitzen ein Mitglied in einer wertvollen Gemeinschaft zu sein…
Seht diese Bilder, mögen Sie Geißel sein für Eure Gedanken, mögen Sie Euch verfolgen und niemals zur Ruhe kommen lassen, und möge einst ein gerechter Gott eine gerechte Strafe sprechen über Euch, mit Fuchs und Nerz als Beirat…
 
Bedrückt finden wir uns die Stunde danach wieder auf freiem Feld wieder, atmen gierig frische Luft; kaum ein Wort fällt, obwohl wir wissen, Wut und Rache - es sind schlechte Berater, sind wir erfüllt von diesen Regungen, haben sie Besitz ergriffen von unseren Herzen.
Gefangen in den eigenen Gedanken erspähen wir plötzlich eine kleine Fasanerie, inmitten des wogenden Grases, eine Insel im kargen Ozean der Äcker. Die Anlage ist leer, bis auf ein Rebhuhn, welches in einer Falle festsitzt. Der arme Vogel findet allerdings nun schnell den Weg in die Freiheit.
Keine 50 Meter entfernt findet sich im Agrarland ein ausgetretenes Stück Erde; hier sind Menschen gestanden, und der Boden ist übersät mit leeren Patronenhülsen. Das Szenarium ist ein leicht nachvollziehbares – die Tore der Fasanerie sind geöffnet worden, und hier harrten sie, die grünberockten Mörder unserer Zeit, der von den gefiederten Flugungeheuern ausgehenden Gefahr mit leichtem Zittern ins Auge blickend, waffenstarr; hier fand es statt, ein furchtbares Massaker, so hinterhältig, dass der Atem stockt. Nach einem Dasein in Gefangenschaft hatten sich die Schleusen geöffnet, für einen kurzen Augeblick wehte der Duft von Freiheit durch angsterfüllte Leiber. Doch eine grausame Ironie des Schicksals wollte es so, dass beinah im selben Augeblick des Glücksgefühls genau diese Freiheit den Tod bedeutete, als Myriaden kleiner giftiger Kugeln mit ohrenbetäubendem Gekrache nach ihnen griffen, kaum hatten sie Fuß oder Flügel über die Schwelle der Gefangenschaft hin zum vermeintlichen Paradies gesetzt.
 
Stunden später, vielleicht bereits ein neuer Tag, fühlen wir uns in einer Endlosschleife - ein anderer Ort, selbe Vorzeichen; auch hier hat sich die Zivilisation nahe an ein weiteres Gefangenenlager heran geschoben, erschwert das Vorhandensein vieler neugieriger Blicke den Zutritt erheblich. Dennoch gleiten wir wie die Schatten der Nacht in das ausgewählte Objekt, und im Herzschlag des Moments befinden wir uns erneut an einem Platz der Verdammnis. Auch hier wurde ewig nichts investiert, mit einfachsten Mitteln werden Tiere bis in den Tod gequält. Zum Unterschied zur letzten Farm gibt es hier aber zudem lange Reihen von Nerzkäfigen, 90 mal 30 cm kleine Gefängnisse. Die meisten der Tiere haben Nachwuchs, noch fast haarlos, fünf, sechs junge Nerze teilen das Minimalangebot an Bewegungsfreiheit mit ihren Müttern. Monotones, stereotypes Auf- und Abbewegen der kleinen Köpfe, drei Schritte nach vor, drei Schritte zurück, eine Körperdrehung, ein erneutes Wippen; hundertmal, tausendmal, millionen Mal erprobt, Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, immer wieder, dem Wahnsinn hilflos ausgeliefert.


















Eine Fuchsmama ein paar Käfige weiter hat sechs Welpen zu versorgen, allesamt leben sie auf Gittern, die ihre einzig Welt bedeuten. Der Mutter fehlt ein Teil des Vorderbeines, wie in Trance hatte sie es einst abgenagt, der Trostlosigkeit nur den eigenen Schmerz entgegengestellt…
Manche der Tiere haben sich stumm ihrem Schicksal ergeben, ihr Geist scheint in einer fernen, uns nicht erkennbaren Dimension zu weilen; andere versuchen der Hölle zu entkommen, verbeißen sich in Gitter, nagen, kauen, schreien, kämpfen bis zur Besinnungslosigkeit.
Warum? Für einen gottverdammten Mantel für gottverdammte Menschen, gemacht aus ihrer Haut….
 
Nächster Tag; die Sonne verliert langsam ihren ewigen Kampf gegen die Mächte der Finsternis, im Wissen, dass 12 Stunden später die Karten neu gemischt sein werden; die Bäume werfen bereits gespenstische Schatten, als uns der so unverwechselbare Geruch einer Fuchsfarm zu einem anderen Spielplatz Luzifers führt. Ein Wall aus Blech- und PVC-Platten ist schnell überwunden, dahinter tut sich auch hier eine Welt des Kummers, eine Welt des Schmerzes, eine Welt des Leides auf; der Besitzer der Farm muss vor kurzem hier gewesen sein, hat blutigen Brei auf die winzige Öffnung der Käfige geschmiert;  
erneut stellt der Anblick all dieser Gequälten eine große Herausforderung dar, ein Wagnis, welches das sorgsam ausbalancierte Verhältnis zwischen Erträglichem und Unerträglichem zum Kippen zu bringen droht. Auch hier lassen schwere Eisenrohre an den Käfigen wenig Anlass zur Spekulation welchen Tod diese Tiere wohl im Herbst erleiden werden.
Die Farm, bestimmt ‚artgerechte Pelztierhaltung’, wie alle sie versprechen, im gut sortierten Fachhandel mit Qualitätstempel garantiert, erweckt den Anschein eines Entsorgungslagers - ein Chaos aus Dreck, Fäkalien und von den Elementen zernagtem Eisen; die Tiere, lebende Tote, sind offensichtlich gebrochen, zerbrochen am Leben selbst. Unsere Anwesenheit scheinen sie erst gar nicht zu bemerken, doch schließlich beginnt irgend wo ein röchelndes Bellen, welches sich blitzartig zu einem Stakkato aus Wimmern und Jaulen entwickelt und wie das Brausen des Windes von Käfig zu Käfig getragen wird.
Wir verlassen den Ort des Schreckens, zu groß wäre nun die Gefahr des entdeckt werdens; genauso geräusch- und spurlos wie wir gekommen waren verschwinden wir wieder, zu Geistern, Kindern, der Nacht geworden, verschlucken uns die sanften Hügeln, empfängt uns Mutter Natur in deren Schoß, verbirgt sie uns beinahe zärtlich in sich selbst.

 
Wir sind zu AnklägerInnen geworden, unwiderruflich, zu ruhelosen Wanderern, zu jenen, die mit den Fingern deuten: und diese zeigen auf Dich, der/die Du da Pelz trägst, Du bist eine Beleidigung für die Lebensgemeinschaft Erde! Du hast Dein Anrecht verspielt als vollwertiges Mitglied Ruhe im Ursprung derselben zu finden – unser Kampf ist ein gerechter, im Namen der Mitgeschöpfe, und wir werden erst ruhen, wenn auch der/die letzte PelzträgerIn sich aus der Steinzeit erhebt und laut aufschreit: ‚Niemals wieder werden ich fremde Haut tragen, mich in fremdes Haar kleiden, niemals wieder!!!!

Bitte verzeihen Sie dem/der Autorin die oft drastische Wortwahl; aber den Auswüchsen des Wahnsinns Auge in Auge gegenübergestellt, Jahr für Jahr erneut, verliert sich das Verständnis für jene, welche mit fremden Leben gar so gedankenlos, fast selbstverständlich, hantieren, wohl mehr und mehr.
Bitte kaufen Sie keinen Pelz, versichern Sie sich das Applikationen und Verbrämungen Ihrer Kleidungsstücke aus Kunststoffen hergestellt sind; erheben Sie Ihre Stimme für die Tiere, so lange und so unüberhörbar laut, bis irgend wann auch der letzte Käfig geöffnet ist; dieses Ziel ist ein ehrgeiziges, keine Frage; eines welches gebündelte Kräfte benötigt, unseren aller Einsatz – denn nur zusammen können wir es schaffen, nur dann, wenn alle daran Interessierten an einem Strang ziehen. Es liegt an uns, wir haben die richtigen Karten dafür; es liegt an uns, das richtige Blatt auszuspielen, denn wir alle selbst sind unsere größten und nachgiebigsten Gegner auf diesem steinigen Weg…  

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    hase02 (Sonntag, 19 Februar 2012 07:07)

    Nun ja, ein unschöner Artikel, nur ist er recht sinnlos, da unser Verlangen nach Fellen größer ist, als die Vernunft, die uns davon abbringen soll. Der Fuchs, auf dem ersten Bild, sieht unschön aus, die vielen anderen Füchse sind schöne Tiere, die nichteinmal ihren ersten Geburtstag erleben müssen. Dies ist Zucht, sobald das Fell der Tiere dicht und kuschelig wird, werden die Tiere ausgezogen, um unseren Bedarf an Fellen zu decken. All diese Felle brauchen wir um uns warm, kuschelig und modisch zu kleiden und für all unsere Pelzaccessiores. Wir schämen uns nicht, wenn wir uns in unsere dicken Pelze hüllen, warum sollen wir es auch tun.

  • #2

    BabsiMayer@t-online.de (Dienstag, 06 März 2012 10:36)

    Wie gut, dass es immer noch Idioten gibt, die meinen, sich in Pelze hüllen zu müssen. Da wo der Verstand aufhört........
    Sollen sich doch selbst die Haut abziehen lassen, diese ignoranten A......l.....

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen. SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!

Lest hier mehr zu dem Kinofilm Unter Menschen

Aufgewacht im Brühbad
Aufgewacht im Brühbad
Tiernahrung ohne Tiermord
Tiernahrung ohne Tiermord

 

  Themen bei "Entlemax Aktuell:

- Massentötung von Hunden und Katzen in japanischen Tierheimen

- Lebende Krabben aus dem Automaten.
- Pelzfarmen - Die grausame Wahrheit

- Das Brüllen der Rinder

 - Vom Schrecken der Treibjagd.

   Augenzeugen von "RespekTiere" berichten.

 

Im Thema:

- Milch trinken, Käse und Eier essen.
Ist man da noch Vegetarier?

- Jagdsabotage

 - Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

   Oder wie man märchenhaft einen Fuchs ermordet

 

Im Entlemax TV:

Erdlinge

(Earthlings in deutscher Sprache - Komplettversion)

 

Bitte beteiligt Euch an den aktuellen Petitionen

und Aktionen !