Nach der Ukraine nun auch Asabaidschan

Es ist nicht mehr zu ertragen. Hundemord ist in den osteuropäischen Ländern an der Tagesordnung.
Vor allem wenn irgendwo eine Großveranstaltung ansteht, kann man sich sicher sein, dass dieser ein Massenmord an Strassenhunden vorangeht.

Bitte unterschreibt die Petition und wendet Euren Protest auch an die am Ende des Beitrags angegebenen Kontakte!

 

 

Bitte unterschreibt diese Petition!

In nur wenigen Monaten wird Baku, Aserbaidschans Hauptstadt, Gastgeber des Eurovision Song Contest 2012 sein.

Da der beliebte TV-Event der aserbaidschanischen Regierung viel Publicity und Öffentlichkeit bietet, sind die Bemühungen, die Stadt in einem guten Licht da stehen zu lassen, groß.

 

Aber eine Initiative, die das Streunerproblem in Baku angehen sollte, bringt nun seit einigen Wochen Tierschützer auf die Barrikaden. 

 

Die Stadt sendet Hundefänger mit Gewehren in die Straßen und sie schießen auf die Hunde – am helligten Tag! Sie schießen sie nicht tot, denn sie möchten nicht die teuren Gewehrkugeln für sie verschwenden. Die Hunde werden verletzt und dann mit dem Gewehrlauf tot geschlagen und abtransportiert.

 

Diese Männer erschlagen sogar kleine Welpen vor Schulen und die Kinder, die die Tiere vorher versorgt haben, müssen dabei zu sehen!
Die Tierschützer im Land kritisieren die Regierung massiv, da diese Vorgehensweise gegen die europäische Konvention für den Schutz von Haustieren verstößt, die auch Aserbaidschan im Jahr 2003 unterschrieben hat.

Aserbaidschan gehört nicht zur  EU, ist aber seit 2001 Mitglied des Europarates und wichtiger Handelspartner der EU Mitgliedsstaaten.

Der Kaukasus-Staat erhält im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) vor allem finanzielle und wirtschaftliche Unterstützung durch die EU.

 

Azer Garayev, ein Vertreter der aserbaidschanischen Gesellschaft für den Schutz der Tiere, berichtet, dass die Hundefänger wahllos auf jeden Hund schießen, sobald es nur den geringsten Verdacht gibt, dass es sich um einen Streuner handeln könnte. 

 

Die Begründung der Regierung: Die Tiere sind eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit. In Aussicht auf den in Baku ausgetragenen Eurovision Songcontest 2012 möchte man die Touristen und Anwohner schützen.

 

Sanan Niftaliyev, der Leiter der Abteilung für Tierangelegenheiten bestätigt, dass eine Säuberungskampagne im Vorfeld des im Mai stattfindenden Events durchgeführt wird, versteht jedoch die ganze Aufregung nicht. “Es würden ja lediglich kranke Hunde von den Hundefängern getötet werden und alle Straßenhunde würden vom Amtstierarzt der Stadt kontrolliert”, so Niftaliyev. Auf Nachfrage der Tierschützer und Medien wollte der Beamte aber keine genaue Statistiken und Zahlen bekannt geben.

 

Mittlerweile gibt es eine Petition mit über 7000 Unterschriften.
Tausende Tierfreunde rufen die Verantwortlichen dazu auf die aktuelle Politik zu ändern.

“Bitte helfen Sie uns! Wir treten für die Tiere ein, weil sie nicht für sich selbst sprechen können”, erklärt Azer Garayev, Vertreter einer der am häufigsten unterstützten Bürgerinitiativen in Baku in den letzten Jahren.

 

Die Angestellten der Stadt haben die Petition zur Kenntnis genommen, aber es scheint unwahrscheinlich, dass die Situation sich ändert:


“Wir sind uns der Petition bewusst. Aber die Unterzeichner müssen verstehen, dass wir uns um die Sicherheit der zu erwartenden Gäste zu kümmern haben”, sagte Niftaliyev in einer offiziellen Stellungnahme.

Tierschützer befürchten, umso mehr, dass sich die Brutalität gegenüber den Hunden noch verschlimmern wird
Quelle: "Milliion Aktions for Animal Rights"

Mit der Massentötung von Straßentieren verstößt die Regierung Aserbaidschans nicht nur gegen das eigene Gesetz, sondern missachtet auch die Europäische Konvention zum Schutz von Haustieren, die 2003 von Aserbaidschan unterzeichnet wurde. Tierschützer aus der ganzen Welt protestieren gegen den Mord an Straßentieren und auch Sie, lieber Tierfreund, können etwas tun.

 

-          Boykottiert den Eurovision Song Contest 2012 und teilen Sie dies dem Veranstalter des Events mit!

-          Richtet Euren  Protest auch an die Sponsoren des Song Contests!

-          Protestiert bei der Botschaft Aserbaidschans in Deutschland und beim Präsidenten des Landes gegen die grausame Tötung der Straßentiere!

-          Bitte unterzeicht auch die Online-Petition der Tierschützerin Yana Stevens auf: http://www.change.org/petitions/president-of-azerbaijan-ilham-aliyev-stop-killing-stray-animals-due-preparation-for-eurovision2012-in-baku

 

Bereits 10.000 Menschen haben diese Petition unterschrieben.

 

 

Kontaktdaten für Ihre Protestschreiben

 

Veranstalter des Eurovision Song Contest :

European Broadcasting Union (EBU)

Geneva headquarters

L’Ancienne-Route 17A

CH-1218 Grand-Saconnex

Schweiz

Tel.: + 41 (0)227172111

Fax: + 41 (0)227474000

ebu@ebu.ch

 

Thomas D („Unser Star für Baku“) Management:

mparago@oneartist.de

mnash@defnash.de

 

Brainpool –  Produktionsfirma für „Unser Star für Baku“:
minfo.bacs@brainpool.de

 

 

Sponsoren:

Batika Baku: 
http://eng.baltika.ru/contact2/28/
(Bitte Kontaktformular online nutzen,
da keine Emailadressen angegeben sind.)

Acerzell:
customercare@azercell.com

musterixidmetleri@azercell.com

 

 

Botschaft Aserbaidschans in Deutschland:

Botschaft der Republik Aserbaidschan
Hubertusallee 43
14193 Berlin

Tel.: + 49 (30) 2191613
Fax: + 49 (30) 21916152
berlin@mission.mfa.gov.az

 

 

Präsident Aserbaidschans:

President of Azerbaijan, Mr Ilham Aliyev
Executive Administration of the President of the Republic of Azerbaijan
Istiglaliyyat street, 19
“The President Palace”
AZ1066 – Baku City
Azerbaijan

Fax: (0099 412) 492 35 43, 492 06 25

office@pa.gov.az

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Willi Wiegand (Mittwoch, 25 Januar 2012 12:50)

    Kein Massenhundemord für Soncontest in Baku!

  • #2

    Lange-Paulick (Mittwoch, 25 Januar 2012 21:01)

    So etwas kann man nicht zulassen!!!!!!!

  • #3

    Stephanie Böttcher (Donnerstag, 01 März 2012 11:37)

    Leid auf Kosten von Lebewesen zugunsten Freude anderer, da kann ich gerne drauf verzichten!!!
    Tiere spüren Freud und Leid wie Menschen und wer sie quält und ihnen Gewalt zufügt hat es nicht verdient als Mensch bezeichnet zu werden!
    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt." (Mahatma Gandhi)

  • #4

    Renate (Donnerstag, 31 Mai 2012 20:05)

    STOPP!!!! Dieser Tierquälerei endlich !!!

  • #5

    Paris (Sonntag, 20 Oktober 2013 20:33)

    Hier wird immer gesagt das muss gestoppt werden und das ist Tierquälerei...stimmt ja auch aber man muss auch Lösungen anbieten! Wo sind die sich angagierende Ärzte und Helfer die runterfahren und alle Tiere kastrieren und kranke einschläfern? Es ist auf jeder Seite das gleiche, ihr könnt nur meckern und es ist ja nun Blödsinn das man kein Fleisch mehr essen soll?! Man kann auch zum Bauern gehen und sich dort sein Fleisch holen, da weiß man wo es herkam, wie es gehalten wurde und ob es gut leben konnte!

  • #6

    Amalia (Montag, 21 Oktober 2013 08:25)

    @ Paris: Ach und der Bauer streichelt seine Schweine und Kühe tod? Und die Hähnchen werden mit einem Wiegenlied in den Tod gesungen...
    Lösungsansätze: Petitionen unterschreiben und auf Leichenteile als Gaumenschmaus verzichten.... Denn wenn Du zum Bauern gehst, um Dein Steak zu holen, bist Du genau so ein Auftragsmörder!

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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