Protest von pro iure animalis gegen Stopfleber - "Produkte"

"Die Stopfmast ist eine der grausamsten Methoden, um eine scheinbare Delikatesse - Foie Gras (französisch für "fette Leber") - herzustellen. Den Tieren wird täglich zwei bis drei Mal ein langes Rohr durch den Schlund direkt in den Magen eingeführt.
Zwangsfütterung, bewusst herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar. Am Ende der Mastzeit ist ihre Leber so groß, dass sie kaum atmen oder sich bewegen können."
schreibt die große Tierschutzorganisation Vier Pfoten auf ihrer Internetseite.
 

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass an diesem Beispiel wieder die Doppelmoral unserer heutigen Politik und Gesetzgebung in Perfektion demonstriert wird, indem die Produktion von Stopfleber in Deutschland verboten, der Import und der Verkauf in Restaurants und Supermärkten aber erlaubt ist.
Treffender als Bert Brecht mit seinem Diktum "Erst das Fressen, dann die Moral" kann man jedoch diesen absurden und ethisch abwegigen Spagat im Denken und Handeln nicht brandmarken.

Um diesem Tierqual-Thema aber ein konkretes Gesicht zu geben, starten wir eine Info- und Aufklärungskampagne und richten eine intensive Protestaktion gegen zwei "Gourmetrestaurants" (Deidesheimer Hof und Ketschauer Hof, beide im pfälzischen Deidesheim) in unserer Nähe, die sich - trotz Aufforderung - nicht von Stopfleberprodukten auf ihrer Speisekarte und in ihrem Angebot trennen mochten.
 
Wir rechnen hier auf Ihre nachhaltige Unterstützung und bitten Sie, nachstehendes Protestschreiben zu unterzeichnen.
Unseren Protestbrief an die beiden Restaurants sowie an den Bürgermeister von Deidesheim finden Sie hier:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=993&Itemid=109

Die gesamte Aktion wird parallel zum Internetprotest mit einem Aufklärungsflyer unterstützt, den wir speziell für diese Kampagne konzipiert haben.
Dieser Flyer wird flächendeckend ab Montag, den 30.1.2012, in jeden Briefkasten in Deidesheim geworfen, um auch das Thema in der Bürgerschaft zu platzieren.
Den Protestflyer können Sie hier nachlesen und herunterladen.
http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/flyer_stopfleber_www.pdf
 
Wichtiger Hinweis:
Organisationen und Einzelpersonen, die in ihrer Umgebung eine ähnliche Kampagne starten wollen, können gerne bei uns die Druckvorlage kostenlos anfordern und sie dann mit ihren eigenem Logo und ihren spezifischen regionalen Daten versehen.


Für alle Tierfreunde, die sich über die grausame Gänse- und Entenstopfmast noch tiefer informieren möchten, haben wir eine umfassende Dokumentation erstellt, die Sie hier finden:
http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/fakten_stopfleber_www.pdf

Wir werden über den Fortgang der Kampagne berichten und wünschen uns, dass wir mit Ihrer Hilfe einen kleinen Fortschritt für den Tierschutz bewirken können.

Herzliche Grüße


für pro iure animalis
 
Gunter Bleibohm und Harald Hoos
 
 
Weitere Infos unter:
www.pro-iure-animalis.de

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Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
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"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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