Es war einmal - Das Märchen der Notwendigkeit von Tierversuchen für den medizienischen Fortschritt

Es ist schön, dass es Menschen gibt die Tiere, die die Hölle in einem Versuchslabor überlebt haben, zu sich nehmen um ihnen zu zeigen, dass es auch ein Leben ohne Qualen gibt.
Bei einem Gespräch mit jemanden, der solch einen Hund aufgenommen hat war ich jedoch geschockt.
Er meinte, dass es schlimm sei was mit den Tieren in Versuchslaboren passiert. Aber es wäre doch notwendig.

Notwendig? Ja sicher! Aber für wen?

Für den Provit der Pharmaindustrie und zur Befriedigung der Profilierungssucht von Wissenschaftlern.

Lisa ist 3 Jahre alt. Ein Affenkleinkind.
Sie wurde im Urwald geboren. Entführer haben sie eingefangen und an ein Tierversuchslabor verkauft.
Lisa lebt von nun an hinter Gittern. Ihre Mutter, ihr Vater und ihre Geschwister konnten fliehen. Sie ist ganz allein. Neben ihrem Käfig steht ein Käfig mit Ratten. Sie ist einsam und weint, weil sie zu ihren Eltern und Geschwistern möchte. Nach einigen Tagen bekommt sie von Wissenschaftlern giftige Substanzen ins Essen gemischt, die Krebs erzeugen. Nach einigen Wochen hat es geklappt: in Lisas Darm ist ein Krebsgeschwür entstanden. Die Wissenschaftler freuen sich: Endlich können sie die neue Chemotherapie testen

Lisa bekommt nun alle zwei Tage Infusionen, die die Wissenschaftler nur mit Schutzkleidung anfassen. Lisa muss sich ständig übergeben. Ihre Haare fallen aus. Die Mundschleimhaut ist offen, jeder Schluck Wasser schmerzt wie tausend Nadelstiche. Der Tumor wird zunächst etwas kleiner. Nach Beendigung des Versuchs wächst der Tumor weiter. Es bilden sich Metastasen. Lisa stirbt qualvoll an Darmverschluss und an den Folgen der Vergiftung durch die Chemotherapie. Würden solche Versuche an Menschenkindern durchgeführt, wäre das Entsetzen groß.

Die aktuellen, vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorgelegten Tierversuchszahlen zeigen einen Anstieg von 2,78 Millionen im Jahr 2009 auf 2,86 Millionen im Jahr 2010. Das entspricht einem Anstieg um fast 70.000 Tiere oder 2,5 Prozent. Im Jahr 2010 wurden fast 2 Millionen Mäuse (69%), mehr als 442.000 Ratten (16%), rund 166.000 Fische (5,8%), etwa 106.000 Vögel, 2.789 Affen, 805 Katzen, 3.004 Hunde und Tiere vieler weiterer Tierarten im Namen der Wissenschaft gequält und getötet.

Warum werden Tierversuche durchgeführt?

Bei den Konsumenten soll ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in neue chemische und pharmazeutische Produkte geweckt werden. Tierversuche erfüllen somit eine Alibi-Funktion: Sie spiegeln eine Unbedenklichkeit von Produkten vor, die in Wahrheit nicht gegeben ist.

Zur Erlangung akademischer Titel sind Tierversuchen gang und gäbe. Viele Tierversuche werden aus wissenschaftlicher Neugier, Forscherdrang oder aus Profilierungssucht gemacht. Der Zwang, für Ruhm und Ehre möglichst viele Veröffentlichungen für wissenschaftliche Zeitschriften zu schreiben, treibt so manchen Forscher dazu, immer abwegigere Versuchsanordnungen zu erdenken.

Von Chemikaliengesetz bis Wasch- und Reinigungsmittelgesetz schreiben rund 20 deutsche Gesetze und Verordnungen sowie knapp 20 EU-Richtlinien die Durchführung von Tierversuchen vor.

Eine ganze Industrie profitiert vom Tierversuch. Züchter, Händler, Futterlieferanten, Hersteller von Käfigen und Zubehör, Wissenschaftler, Institute usw. - sie alle verdienen an Tierversuchen.

Welche Gründe sprechen gegen Tierversuche?

Tierversuche sind aus ethischen Gründen abzulehnen. Im Tierversuch werden Tiere zu Messinstrumenten degradiert, die nach Gebrauch weggeworfen werden. Doch auch Tiere haben ein Recht auf artgemäßes Leben und Unversehrtheit, das geachtet werden muss.

Tierversuche sind aus medizinischen Gründen abzulehnen. Die Krankheiten des Menschen können durch Tierexperimente weder in ihren wirklichen Ursachen erforscht noch geheilt werden. Das so genannte »Modell« der Krankheit am künstlich geschädigten Versuchstier hat außer gewissen Symptomen nur wenig mit der menschlichen Erkrankung zu tun.

Tierversuche sind aus wissenschaftlichen Gründen abzulehnen. Die Ergebnisse von Tierexperimenten lassen sich nicht mit der nötigen Sicherheit auf den Menschen übertragen. Das Tierexperiment kann keine wirklich verwertbare Aussage darüber machen, ob und wieweit sich der menschliche und der tierische Organismus vergleichbar verhalten.

Eine Konsequenz dieser wissenschaftlich nicht zulässigen Übertragung vom Versuchstier auf den Menschen sind die vielen für sicher gehaltenen Medikamente, welche in den letzten Jahrzehnten trotz exzessiver tierexperimenteller Erprobung wieder vom Markt genommen werden mussten, weil sie beim Menschen - im Gegensatz zum Tier - schwerwiegende oder gar tödliche Nebenwirkungen hervorriefen.

Sein grauenhafter Tod war völlig sinnlos
Sein grauenhafter Tod war völlig sinnlos

Geht es auch ohne Tierversuche?

Im Bereich der tierversuchsfreien Forschung konnten in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte verzeichnet werden. Heutzutage steht eine Vielzahl sogenannter In-vitro-Verfahren zur Verfügung. Darunter versteht man »im Reagenzglas« durchgeführte Tests. Diese sind aussagekräftiger, zuverlässiger und kostengünstiger als Tierversuche. Neue Arzneimittel können heute »im Computer« entwickelt und an menschlichen Zell- und Gewebekulturen, die z.B. aus Operationen zur Verfügung stehen, getestet werden.

Neben diesen Reagenzglastests ist die Erforschung der wirklichen Ursachen unserer Krankheiten eine wesentlich sinnvollere, billigere und aussichtsreichere Methode der Erkenntnisgewinnung als das Tierexperiment. In Studien mit kranken und gesunden Menschen wurde beispielsweise der Einfluss unserer Lebensweise auf die Entstehung und Verlauf verschiedenster Krankheiten untersucht. Es konnte eindeutig gezeigt werden, dass die heutigen Zivilisationskrankheiten weitgehend durch Faktoren wie Rauchen, Alkoholmissbrauch, fleisch- und fettreiche Ernährung, Stress, mangelnde Bewegung usw. bedingt sind. Kein Tier muss für diese wichtigen Untersuchungen leiden und sterben.  Mehr zu tierversuchsfreien Forschungsmethoden >>

 

So sieht die menschliche Logik aus.
Krebs ist eine fürchtbare Krankheit. Um Mittel zu ihrer Heilung zu finden müssen Tiere gequält werden. Und um Mittel zu ihrer Erzeugung zu testen wie zB,Tabak müssen Tiere gequält werden.

Der Tabakkonzern Philip Morris opfert jährlich 4000 bis 6000 Tiere für seine Tests.

Was kann jeder einzelne gegen Tierversuche tun?


- Wir können uns informieren, welche Produkte (Kosmetika, Putz- und Waschmittel) an Tieren getestet wurden und diese dann nicht mehr kaufen.
- Wir können Firmen und Pharmakonzerne anschreiben, von denen wir wissen, dass sie Tierversuche durchführen und ihnen sagen, was wir davon halten.
- Wir können die Politiker anschreiben und ein Verbot von Tierversuchen fordern.
- Wir können uns erkundigen, wo es Demonstrationen und Informationsveranstaltungen gegen Tierversuche gibt - und mitmachen!
- Tun wir nichts gegen dieses Leid, so sind wir letztlich dafür mitverantwortlich.


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Kommentare: 2
  • #1

    Gökhan Culha (Dienstag, 21 Februar 2012 23:55)

    Ich bin unendlich traurig, mein Herz ist zu tiefst von dieser Welt entäuscht!!!

  • #2

    Ki (Dienstag, 04 Dezember 2012 16:06)

    Ist ja alles schön und gut, was du/ihr hier schreibst, wenn auch zum Teil nicht ganz bis zum Schluss gedacht. Aber auf jeden fall solltest du deine Seite beta-lesen lassen oder dich noch mal in Ruhe ran setzen, da hopsen einen ein paar böse Rechtschreibfehler an, dann ist das ganze hier noch etwas proffesioneller und ernstzunehmender.

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

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"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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