Schliefanlagen - eine weitere Perversion der Lustmörder im Grünrock

Es ist Frühjahr. Nach 52 - 63 Tagen Schwangerschaft der Füchsin werden die kleinen Fuchswelpen in der Zeit von Ende März bis Anfang Mai geboren.
Oft vollziehen die Füchse schon die Paarung im vermeintlich sicheren Bau. Sie sind ja ebenso wie Hunde während des Paarungsaktes für 20 - 30 Minuten hilfslos ihren Feinden ausgesetzt.
Aber spätestens zur Geburt ihres Nachwuchses ziehen sich die werdenden Mütter in ihren Bau zurück.
Und dort wären sie und ihre Welpen normalerweise auch sicher, wenn da nicht ihre unnatürlichen Feinde die Jäger wären.

Und da diese dazu das Gesetz hinter sich wissen, können sie auch den Mord ungehindert während der Fortpflanzungszeit an den wehrlosen Tieren ausüben.

Füchse haben ja bekanntlich keine Schonzeit, denn Jäger machen nun mal ihre eigenen Gesetze.

Und bitte "liebe Jäger", versucht uns nicht weisszumachen, dass Ihr wärend dieser Zeit keine Baujagd betreibt.
Denn ausserhalb der Fortpflanzungszeit sind Füchse eher selten im Bau anzutreffen.
Die Geburt der Jungen findet dagegen im sicheren Bau statt, und auch in der Zeit danach hält sich insbesondere die Füchsin mit ihrem Nachwuchs häufig in der Höhle auf.

Also stünde der doch erhebliche Aufwand der "Hundeabrichtung"

(des Missbrauchs der Hunde) in den Schieferanlagen doch in keinem Verhältniss zum Erfolg.

Ein verblichener Fuchsschädel als "Deko"  der Schliefanlage in Greven broich
Ein verblichener Fuchsschädel als "Deko" der Schliefanlage in Greven broich

Was ist eine Schliefanlage?

 

Eine Schliefanlage (auch Schliefenanlage) ist ein künstlicher „Fuchsbau“, Jäger legen diese Bauten an, um ihre „Jagdhunde“ an lebenden Füchsen abzurichten.

 

Ein gefangen gehaltener Fuchs wird an einer Seite in das Röhrensystem gesperrt und der Hund wird dann auf ihn losgelassen, der Fuchs wird den unsäglichen Stress und die Tortur überleben, denn ein Schieber trennt Fuchs und Hund, der ihn dort bedrängt und in Todesangst versetzt.
“Aber Augenzeugenberichten zufolge kommt es trotzdem immer wieder zu schweren, nicht selten tödlichen Verletzungen auf Seiten des Fuchses. Aus jagdlicher Sicht ist dies bisweilen durchaus nicht unerwünscht, da nur so “der Fuchs (…) in seiner unmittelbaren Wehrhaftigkeit (…) kennengelernt wird” (Neumann). Unabhängig davon bedeutet das wiederholte Gejagtwerden für den Fuchs extremen Stress und Todesangst; er ist ohne Fluchtmöglichkeiten seinen Feinden Mensch und Jagdhund ausgeliefert, was bis hin zum Tod durch Herzinfarkt führen kann.”



Eine Schliefanlage ist grundsätzlich die Endstation für ein Fuchsleben.
Füchse, die die grausamen Torturen bis zum Ende des Herbstes überlebt haben, werden von den Jägern getötet.

 

In Jagdzeitschriften und Jägerforen im Internet liest man immer wieder, dass das Töten eines Fuchses unter allen Wildarten die größte "jagdliche Herausforderung" sei.
Der Grund sei wohl die Intelligenz, die auch seine Mörder ihm zusprechen.

Ja liebe Jäger, es mag für Euch wohl einen besonderen Reiz bedeuten, ein Lebewesen zu töten, dessen Intelligenz höher ist als die eigene.
Und wenn die Waffe dazu nicht ausreicht, muss man eben noch Hunde dazu missbrauchen, die sich normalerweise als Beutegreifer, die sie ja nach ihrer Abstammung sind nicht mit so wehrhaften Artgenossen anlegen würden, wenn es nicht notwendig ist, da dies ganz leicht ihren Tod bedeuten könnte.

 

Quellen: fuechse. info

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Fert (Samstag, 24 März 2012 04:08)

    Sinnlose Gewalt ;-(

  • #2

    perta lohmann (Samstag, 24 März 2012 05:50)

    Jäger :(( die,die ich bei uns in der Umgebung kenn,haben einen hochroten Kopf und schon Mittags ne Fahne :(((( Schick mit viel gelächter werden die gemeuchelten Tiere präsentiert und dabei gleich noch die eigene Eiergröße makiert :(((((

  • #3

    Wir Füchse (Donnerstag, 12 April 2012 15:55)

    Wenn ich wüsste, wo es solche Anlagen in unserer Nähe gibt, würde ich mit auf jeden Fall etwas einfallen lassen, um den örtlichen Jägern das Handwerk zu legen. Ich glaube kaum, dass die Bevölkerung mit diesen Folteranlagen einverstanden ist. Name und Ort nennen und zur Besichtigung freigeben.

  • #4

    MBA (Freitag, 16 November 2012 18:38)

    Es ist schon erstaunlich, wie Jagdgegner, Tierfreunde, Tierschützer, Tierrechtler gegeneinander arbeiten. Da gibt es eine HP, die den Einatz von Schieferanlagen für fragwürdig hält und dann gibt es den Betreiber dieser Seite, der sich offen gegen Schieferanlagen ausspricht. Und dem Beitrag im "Thema" nach zu urteilen, wird dem Betreiber dieser Seite das Wort verboten. Lächerlich ... kann ich nur sagen. Beide Seiten reden für das Gleiche, aber einer darf es nur??????

  • #5

    Erwin (Donnerstag, 06 Dezember 2012 19:08)

    Unfassbar, was es alles gibt. Habe die Grünröcke hier direkt vor der Nase. Wohne erst seit 4 Jahren auf dem Land und versuche zunächst behutsam herauszufinden, was die so alles treiben. Das mit den Schliefanlagen (oder Schieferanlagen oder Schliefenanlagen - wie heißt es denn nun?) kannte ich noch nicht. Ein Lob für Ihre Website, Herr Rybicki. Hut ab!

  • #6

    heinz willi (Samstag, 25 Oktober 2014 18:28)

    muss das sein? nein aber hauptsache trophäe...ich sag nein

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen. SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!

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Aufgewacht im Brühbad
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