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06

Apr

2012

Das Osterlamm - Ein Blutopfer des christlichen Glaubens

Textzeile aus einem Kirchenlied: " Würdig und herrlich ist das Lamm."
Textzeile aus einem Kirchenlied: " Würdig und herrlich ist das Lamm."

 Am Karfreitag starb Jesus für die Sünden der Menschen am Kreuz: „Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, gleich dem Lamm, welches zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf

(Jesaja 53,7)  Beide sind Opfer. Das Lamm ist unfreiwilliges „Opfertier“, Jesus opfert sich freiwillig für die Sünden der Menschheit. 


 

Ja das Lamm ist ein unfreiwilliges Opfer.
Es wird von den Menschen geopfert.
Weniger für ihre Sünden, als für ihre Dummheit.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Blutopfern von satanischen Sekten und denen des Christentums?
Ich sehe nur einen.

Bei den erstgenannten sind es einzelne Tiere, während zu christlichen Feiertagen Millionen von Tierleben geopfert werden.

 

Auch wenn in einem katholischen Gottesdienst keine Tieropfer dargebracht werden, heißt es im Gebetbuch für das Bistum Münster (1962):

bei der magischen Wandlung, begleitet von Glockenzeichen, betet der Priester, Nehmet hin und trinket alle daraus. Das ist der Kelch meines Blutes..“ Bei dem Opfermahl heißt es: „..ruft der göttliche Opferpriester die Mitfeiernden zum Opfermahl seines heiligen Fleisches und Blutes….“ (S.258), danach betet der Priester: „Dein Leib Herr, den ich empfangen, und das Blut, das ich getrunken habe, bleibe stets in meinem Herzen.“

Mensch- oder Tieropfer, Jesus ist das Lamm Gottes, das für uns geopfert worden ist.

 

Jedes Jahr werden Millionen Lämmer, Ziegen und Schafe zu Ostern getötet.

 

Schafe sind sanftmütige und hochintelligente Tiere. Erwachsene weibliche Schafe nennt man Mutterschafe. Die Männchen heißen Bock und die Jungen sind Lämmer. In der Wildnis können diese Grasfresser mehr als 15 Jahre alt werden und fressen oft Gras, Blätter, Zweige und andere Pflanzen. Die Schafe bauen starke Sozialbeziehungen auf und haben komplexere Denkvorgänge, ähnlich dem Menschen.

 

Vor dem Schlachten werden an den Baby-Lämmern eine Reihe schrecklicher Prozeduren durchgeführt.
Im Alter von nur wenigen Tagen werden die männlichen Lämmer kastriert. Gewöhnlich geschieht das mit einem extrem engen Ring, der um ihre Genitalien gelegt wird und so die Blutzufuhr abschneidet. Das Fortpflanzungsorgan schrumpft allmählich und fällt ab. Das ist entsetzlich schmerzhaft und geschieht ohne Schmerz- oder Betäubungsmittel. Bei älteren Lämmern wird der Hodensack aufgeschnitten und die Hoden herausgenommen. Dadurch soll das Fleisch zart, das Temperament der jungen Böcke kontrolliert und ihr Wachstum beschleunigt werden.

Die Babys bekommen eine Marke ins Ohr gestochen und ihr Schwanz wird kupiert; entweder wird der Schwanz abgeschnitten oder es wird – ähnlich wie bei der Kastration – ein Ring darüber gezogen, der den Schwanz schrumpfen und abfallen lässt. Mit dieser Prozedur soll Infektionen durch Parasiten zu verhindern; aber es gibt kaum wissenschaftliche Beweise, die untermauern könnten, das das wirksam ist.

Bei älteren Schafen werden die Hörner entfernt, während die Lämmer entknospt werden. Das alles sind unnötige qualvolle Operationen, die oft von Laien unter unsterilen Bedingungen und ohne Medikamente durchgeführt werden. Einige junge Lämmer sind von der Kastration so terrorisiert, dass sie in einen Schockzustand geraten, aufhören zu saugen und schließlich neben ihren verzweifelten Müttern verhungern.

Lämmer machen den größten Teil, der in der Europäischen Union geschlachteten Schafe, aus.
Schafwolle oder Schaffelle werden auch wegen ihrer Weichheit geschätzt.
Wollmäntel von Karakul-Schafen sind geschmackloserweise sehr gefragt in der Luxusmoden-Industrie. Diese Felle sind von Lamm-Babys, die nur einen oder zwei Tage nach der Geburt geschlachtet werden. Die Felle sind wegen ihrer festen Kringel, die sich nach dem dritten Tag auflösen, so wertvoll. Daher werden die Lämmer schon getötet, wenn sie erst zwei Tage alt und noch unsicher auf ihren Füßen sind.

 

Lämmer und Schafe, die geschlachtet werden sollen, werden gewöhnlich betäubt. Dabei werden Elektrozangen auf dem Kopf des Tieres platziert und es wird ein Schock ausgelöst, der epileptische Krämpfe verursacht und schließlich zur Bewusstlosigkeit führt – Bewusstlosigkeit führt – ein Vorgang, der keinesfalls wirksam oder menschlich ist. Als Nächstes wir die Kehle aufgeschnitten, um die Halsarterien zu durchtrennen, damit die Tiere ausbluten.

Obwohl das Lamm Sanftheit und Unschuld verkörpert, lässt man es nur wenige Wochen leben, bevor man es von seiner Mutter wegzerrt und auf einen oft langen und brutalen Transport in einen Schlachthof schickt. Dort riecht es das Blut der anderen Opfer und spürt deren Verzweiflung, bevor man auch ihm das Leben nimmt.

Bilder Biggy's Blog

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Carin Folkerts (Samstag, 07 April 2012 00:15)

    Ich hoffe, dass dieser Text viele Menschen erreicht und zum Nachdenken bringt

  • #2

    Thomas Kupfer (Mittwoch, 02 November 2016 23:22)

    Ich habe noch nie in meinem Leben etwas derartig dummes gelesen. Wenn es GOTT wirklich giebt, wovon ich persönlich ausgehe, wird der Verfasser seinen Lohn bekommen ,doch hoffe ich von Herzen das er Buße tut.

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

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"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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