Pferdesport ist Pferdemord - Beim Galopp-Rennen in Liverpool sind erneut zwei Pferde gestorben

Das ebenso berühmte wie umstrittene Galopp-Jagdrennen Grand National in Aintree bei Liverpool hat erneut zwei Pferden das Leben gekostet. Die Pferde  Synchronised und According to Pete mussten nach Stürzen am berüchtigten "Becher's Brook" eingeschläfert werden.

Das Hindernis, das laut Angaben von Tierschützern schon 35 Pferden in den letzten Jahren den Tod gebracht hat, trägt den bezeichnenden Namen „Pferdefriedhof“. Tierschützer protestieren, doch die Organisatoren scheint es nicht zu interessieren. Das Hindernis ist deshalb so schwer, weil die Absprunghöhe vor dem Hindernis höher ist als nach dem Hindernis. Das sehen die Pferde allerdings erst, wenn sie über das Hindernis gesprungen sind, was dann meist zu spät ist. Die Verletzungsgefahr ist deshalb extrem hoch.

Nach den tragischen Vorfällen meldeten sich Tierschützer in England zu Wort und forderten eine Überprüfung der Rennbedingungen. Sie kritisieren seit langem das Traditionsrennen in Aintree. Seit dem Jahr 2000 seien dort mindestens 35 Pferde verendet.

"Der Tod von zwei Pferden im Grand National ist absolut inakzeptabel", sagte Gavin Grant, Vorsitzender des Tierschutzbundes RSPCA, dem Sender BBC. "Wir müssen uns die Zahl der Teilnehmer anschauen, die Zahl der Hindernisse, die Länge des Rennens und die Art und den Aufbau der Hindernisse", sagte der Pferdeexperte weiter.

Das Rennen forderte zahlreiche Opfer, nur 15 der gestarteten 40 Pferde erreichten das Ziel nach 7400 Metern und 29 Hindernissen. Die beiden getöteten Pferde, darunter Top-Favorit Synchronised, starben nach Stürzen und Beinbrüchen an diesem Hindernis.

Quelle: Welt online

 

Mit Euren Protesten könnt Ihr Euch an die britische Botschaft in Berlin über dieses Kontaktformular wenden.

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Kommentare: 8
  • #1

    Wir Füchse (Donnerstag, 19 April 2012 08:57)

    Fair wäre es, wenn sie die Jockeys gleich mit einschläfern. Aber ernsthaft, wenn bei diesem gefährlichen Hindernis Pferde sterben, gehört dieses abgeschafft. Das ist vorsätzliche Tierquälerei. Und das Grausame ist, dass Pferde nach dem Sturz noch leben und eingeschläfert werden. Könnte so ein Pferd nicht behandelt werden und bis Rest seine Lebens auf einer grünen Wiese sein Gnadenbrot bekommen ?

  • #2

    Daniela (Donnerstag, 19 April 2012 14:05)

    Die armen Pferde, soetwas müßte verboten werden !
    Ich hoffe, die Reiter bekommen ewas an der Wirbelsäule / Halswirbel und sind dann am Rollstuhl gebunden ´bis zum Lebensende !

  • #3

    Andrea (Freitag, 20 April 2012 12:12)

    so schwer verletzte Tiere kann man nicht mehr auf eine Wiese stellen. Dann geht die tierquaelerei weiter. Mich wundert immer, was fuer Grausamkeiten das Tierschutzgesetz doch noch in unserer ach so fortschrittlichen zeit zulaesst.

  • #4

    Wolfgang Bonitz (Sonntag, 22 April 2012 04:54)

    Hallo, es ist die reinste Gier nach Geld, und Sprich Wörtlich, Geld Stinkt nicht. Aber mit der Einstellung,"Na ja, es sind ja nur Tiere" ist einfach nur Unverantwortlich. Ich Plädiere für ein ganz klares - VERBOT -.
    Mit freundlichen Gruß:
    W.Bonitz

  • #5

    Elly (Montag, 28 Mai 2012 19:51)

    Nein, das wäre unwirtschaftlich :(

  • #6

    Liah (Sonntag, 02 September 2012 21:05)

    So eine Tierquälerei sollte verboten werden...

  • #7

    kerstin preusche (Donnerstag, 26 September 2013 14:30)

    wie kann man an so einer quälerei nur freude haben

  • #8

    *#Julia#* (Donnerstag, 08 Oktober 2015 15:26)

    Warum lässt man zu, dass solche Rennen veranstalltet werden??
    Die Pferde werden wegen der geldgier und dem verlangen nach Ruhm/Ehre so schwer verletzt, dass man sie einschläfern muss!!!
    Wie kann man einem Pferd nur derartiges antun?!?
    SO ETWAS GEHÖRT VERBOTEN!!!!!!

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"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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