Tiermord als Kunst

San José - Guillermo "Habacuc" Vargas" wollte ein Zeichen setzten: Er ließ ein paar Kinder im Armenviertel des nicaraguanischen Managua einen abgemagerten Straßenhund einfangen und kettete ihn in der städtischen Galerie an. Dann nahm er mehrere Hand voll Trockenfutter und schrieb damit einen Satz an die Wand: "Du bist, was du liest". Einen Tag später war die Schrift noch da - das Tier war tot. Verhungert.
Der perverse "Künstler" wollte diese Aktion wiederholen, was aber Tierschützer durch ihren massiven Protest verhindern konnten.
Das war im Jahr 2008...

 


...Inzwischen hat sich aber  bei einigen Pausenclowns die im deutschen Fersehen ihre  so "lustigen" Commedyshows abziehen ein Trend entwickelt, sich über das Quälen und Töten von Tieren lustig zu machen.

Dick und Doof (Cindi aus Marzahn und Stefan Raab) sind zwei representative Vertreter dieser Spezies.
Besonders erschreckend ist dabei aber das sie den Applaus und die Lacher ihres hirntoten Puplikums dafür bekommen.

Damit aber nicht genug. Nun wollen auch in Deutschland "Künstler" mit Tiermord Werbung für ihre "Kunst" machen.

Der kleine schwarze Hund blickt in die Kamera, während eine Pistole auf ihn zie
Der kleine schwarze Hund blickt in die Kamera, während eine Pistole auf ihn zie

Satire oder doch Sauerei?

Frankfurt – Provokante Plakatwerbung der Landungsbrücken Frankfurt: Mit einer neun Millimeter-Pistole, Marke Beretta, zielt jemand auf einen kleinen  Hund. Darüber steht: „Kommen Sie ins Theater, sonst erschießen wir diesen Hund. “ Unterstes Niveau, sagen Tierschützer. Kunst, sagen die Theatermacher. Von Julia Renner

 

Sabine Stärkl kann solche Plakate nicht mehr sehen. In letzter Zeit sei sie häufiger über Künstler gestolpert, die durch (angedrohte) Tierquälerei auf sich aufmerksam machen möchten. „Tierfreunde finden das geschmacklos“, sagt die Leiterin des Tierschutzvereins Frankfurt. Sie empfindet es als Erpressung. „Das ist eine ganz üble Sache und unterstes Niveau“, schimpft die Tierschützerin. Den Theatermachern will Sabine Stärkl deshalb auch einen gepfefferten Brief mit ihrer Meinung schreiben.

 

Auch die Tierrechtsorganisation Peta ist entsetzt über die Werbung. Dass Peta selbst auch immer wieder zu drastischen Mitteln greift, um die Aufmerksamkeit auf wichtige Themen zu lenken, räumt die Peta-Aktivistin Charlotte Köhler ein. „Doch sollten Aussage und Aufmachung inhaltlich zusammenpassen, denn sonst wird aus der Botschaft schnell schlechte beziehungsweise geschmacklose Werbung“, sagt Köhler. Gerade kulturelle Einrichtungen sollten davon absehen, „makabere und abwertende Darstellungen von Tieren zu inszenieren“. Dass der Hund auf dem Plakat nicht tatsächlich leiden musste, weiß Köhler. Trotzdem: „Derart polarisierende Bilder empören tierliebe Menschen.

Quelle: RheinMain EXTRA TIPP

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Kommentare: 1
  • #1

    Brenner (Freitag, 18 Oktober 2013 00:30)

    Gerne würde ich so manch einen mal behanden wie sie die Tiere, vielleicht denkt der ein oder andere dann über sein Verhalten anders. Allerdings bezweiffel ich das.Es gibt Menschen die so arm/krank an Liebe, Verständnis und Gefühl sind. Das Sie nicht merken was Sie mit Ihrem Verhalten oder Tun anrichten. Leider finden diese immer wieder andere arme/kranke die Ihr handeln beklatschen, bejubeln und diese noch bestärken. Wer darunter leiden muß sind immer die schwächeren, egal ob Tiere oder Kinder.

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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Tiernahrung ohne Tiermord
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