Zirkus Voyage unterwegs in Bayern - und wir hinterher! - Ein Bericht von RespekTiere

Zur Zeit ist der Zirkus Voyage im südlichen Bayern unterwegs. Mit sich im Schlepptau führt die fahrende Veranstaltung jede Menge (Wild-)Tiere, darunter vier Elefanten, ein Nilpferd, ein Nashorn und eine Giraffe. Leider ist dieser barbarische und in vielen Ländern längst als Tierquälerei erkannte (und daher verbotene) Tatbestand in unserem Nachbarland noch immer gesetzlich gedeckt, doch auch hier teilen sich die Meinungen ganz eindeutig hin zu Gunsten eines Verbotes des Mitführens von Wildtieren in Zirkussen – und viele Städte mit Herz erteilen solchen Veranstaltungen bereits von vornherein ein Auftrittsverbot.

Während das Zirkusteam nach außen hin wie überall vor allem ein freundliches Gesicht aufsetzt, fällt diese Maske in Kontakt mit Menschen welche deren Tun hinterfragen sehr schnell ab und es präsentiert sich im Wimpernschlag der Augenblicks die oft so hässliche Fratze dieser Gesellschaft.

RespekTiere-AktivistInnen waren schon vorletzte Woche in Traunstein anwesend gewesen, wir hatten den Zirkus dort zufällig entdeckt, konnten dort aber auf Grund der anstehenden Reise nach Mauretanien nur mehr eine Fotodokumentation erstellen, setzte es das vergangene Wochenende Anzeigen in der Grenzstadt Freilassing. So zum Beispiel überzeugten wir uns davon, dass die Pferde und die Giraffe bereits am frühen Vormittag in Freilassing eingetroffen waren, jedoch erst nach 6 Uhr Abends aus ihren Containern entlassen wurden (AugenzeugInnenberichte von AnwohnerInnen)! Mit Sicherheitsvorkehrungen hat es der Zirkus dann auch nicht wirklich, und so konnte man alsbald Nashorn und Nilpferd aus unmittelbarer Nähe fotografieren, das Nilpferd nur durch ein besseres Absperrband von BetrachterInnen getrennt. Dessen Badewasser ist zu Abends übrigens eine schwarze Brühe, was dann niemanden zu kümmern scheint. Leider sind die Reaktionen der Behörden wenig zufriedenstellend, vielleicht weil es sich dabei um einen Arbeitseinsatz am Wochenende handeln würde.

Die Elefanten müssen für den Transport von Stadt zu Stadt zu viert in einem engen Wagon Platz finden, mit der Begründung, ‚sie können dann nicht umfallen’…

Auch mit der altbekannten Geschichte von der oftmaligen Brutalität der ArtistInnen und ArbeiterInnen kokettiert der Zirkus anscheinend ganz gut; so schmiss ein identifizierter Mitarbeiter einer mit dem Handy fotografierenden Frau völlig ansatzlos und mit voller Wucht einen dicken Stock entgegen, verletzte sie dabei am Handgelenk!

 

Der Zirkus Voyage gastiert am kommenden Wochenende in Waldkraiburg – RespekTiere wird dabei das Recht auf freie Meinungsäußerung für sich in Anspruch nehmen und vor Ort präsent sein! ‚Zirkustiere leiden’, soll dann unsere Botschaft lauten, und ‚Kein Applaus für Tierquälerei!’…

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Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
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"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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