Niederlage für Tierschützer: Stierkämpfe in Südfrankreich bleiben erlaubt

Wer ein Haustier oder ein in Gefangenschaft lebendes Tier quält, wird mit zwei Jahren Gefängnis und einer Geldbuße von 30 000 Euro bestraft heißt es im  französischem Strafgesetzbuch Doch eine zuletzt 1951 erneuerte Gesetzesnovelle nimmt den Stierkampf davon vollständig aus, indem sie ihn kurzerhand zu einer „ununterbrochenen lokalen Tradition“ erklärte und damit unter Schutz stellte.

 

Stierkämpfe in Südfrankreich bleiben erlaubt

 

Der Stierkampf ist ein grausiges Schauspiel mit langer Tradition. Egal ob in Südeuropa oder Lateinamerika - die Bilder gleichen sich: In einer Arena schaut sich das Publikum an, wie Stiere in einem blutigen Spektakel getötet werden. In Südfrankreich gab es nun die Chance, diese Tierquälerei endlich gesetzlich zu verbieten. Tierschützer hatten Verfassungsbeschwerde gegen eine gesetzliche Ausnahmeklausel für Stierkämpfe in bestimmten französischen Regionen eingelegt. Doch das französische Verfassungsgericht hat die Beschwerde vor wenigen Tagen abgewiesen und die Ausnahmeregelung als „präzise, sachlich und vernünftig“ bezeichnet. Sie bestätigten damit Stierkampf-Befürworter in Frankreich, die sich auf kulturelle, historische und wirtschaftliche Gründe berufen, die ihrer Meinung nach die Kämpfe nach wie vor legitimierten. Nicht zuletzt besuchen auch viele Touristen die sogenannten Corridas.

Trotz dieser Niederlage gibt es aber auch Lichtblicke: In einigen Ländern mit langer Stierkampf-Tradition nimmt die Zahl der Interessierten ab. So mussten schon zahlreiche spanische Städte Arenen wegen drastisch sinkender Zuschauerzahlen schließen. Zudem verzichten immer mehr Fernsehsender auf die Übertragung dieser Tierquälerei. Zum anderen hatte das katalonische Parlament in Barcelona 2010 als erste Region auf dem spanischen Festland ein Verbot für tödliche Stierkämpfe beschlossen, das am 1. Januar 2012 in Kraft trat. 

 

Quelle: Tasso e.V.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen. SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!

Lest hier mehr zu dem Kinofilm Unter Menschen

Aufgewacht im Brühbad
Aufgewacht im Brühbad
Tiernahrung ohne Tiermord
Tiernahrung ohne Tiermord

 

  Themen bei "Entlemax Aktuell:

- Massentötung von Hunden und Katzen in japanischen Tierheimen

- Lebende Krabben aus dem Automaten.
- Pelzfarmen - Die grausame Wahrheit

- Das Brüllen der Rinder

 - Vom Schrecken der Treibjagd.

   Augenzeugen von "RespekTiere" berichten.

 

Im Thema:

- Milch trinken, Käse und Eier essen.
Ist man da noch Vegetarier?

- Jagdsabotage

 - Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

   Oder wie man märchenhaft einen Fuchs ermordet

 

Im Entlemax TV:

Erdlinge

(Earthlings in deutscher Sprache - Komplettversion)

 

Bitte beteiligt Euch an den aktuellen Petitionen

und Aktionen !