Tierschützer vs Jagdgegner vs Tierrechtler vs Tiesrschützer vs .....

Dass Tierschützer sich gegenseitig fetzen ist Alltag.
Aber eigentlich dachte ich bis vor einiger Zeit, dass die Tierrechtsbewegung eine eingeschworene Gemeinschaft ist, bei der die Fronten klar sind und zu denen auch die Jagdgegner gehören.
Das war ein naiver Irrtum.
Erschreckenderweise gibt es gerade in dieser Szene Auswüchse, die der wirklichen Tierrechtsbewegung enormen Schaden zufügen, indem sie ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellen.

 

Den endgültigen Anlass zu diesem Beitrag hat der Schriftwechsel mit X. X. (dem Betreiber einer Website) gegeben.
Herr X macht auf seiner Seite einen Aufruf zur Mitarbeit bei seiner Website.

 

Ich hab mich bei ihm gemeldet.

Den daraus folgenden Schriftwechsel könnt Ihr hier lesen.
Und die ist nur ein Beispiel für den "Krieg", der unter Gruppierungen herrscht, die eigentlich zusammen arbeiten sollten.

Lest hier bitte den Schriftwechsel zwischen Herrn X und mir und bildet Euch Eure Meinung dazu.

 

Von: Frank Rybicki [mailto:frankrybicki@gmx.de]

Gesendet: Donnerstag, 25. Oktober 2012 02:45

An: info@xxx

Betreff: ...

 Hallo,

ich bin Tierrechtler und scharfer Jagdgegner.

Leider hat man als Einzelperson nur beschränkte Möglichkeiten, die Lustmörder an ihren perversen Machenschaften zu hindern. Aber was ich in dieser Richtung tun kann, das tue ich.

Gerne würde ich mich Euch anschließen, um eventuell mehr tun zu können.

 Liebe Grüsse Frank Rybicki

 

X.X. · Straße · Ort
Tel. · Fax.  · e-mail:
info@xxx
.


 

Hallo Frank,
zunächst eine Bitte: Der Kommentar auf Ihrer Site zu Schliefanlagen mit dem Sender „...“ vom 12.04.2012 wurde zu Unrecht .... Bitte löschen Sie diesen Kommentar daher.
Und damit sind wir auch schon beim Thema.
Wir freuen uns über jeden, der mithelfen möchte, das Unrecht an anderen Lebewesen – den Tieren -  zu beenden oder wenigstens einzudämmen. Sie haben völlig Recht wenn Sie sagen, dass bei vielen Missständen der Weg zum Ziel nur gemeinsam erfolgreich ist. Aber unserer Meinung nach sind dafür andere Voraussetzungen nötig, als die von Ihnen publizierten.
Die Jagd ist ein Thema für sich.
Haben Sie sich mit den Machenschaften der Jäger, der Gesetzeslage und den fachlichen Argumenten zum Für und Wieder der Jagd auseinander gesetzt? Sicher, fast jeder aktive Jagdgegner „entsteht“ aus emotionaler Einstellung. Doch diese ist (leider) völlig unbrauchbar. Weder um Überzeugungsarbeit zu leisten, noch den Jägern entgegen zu treten. Die Lobby der Grünröcke basiert auf Volksverdummung und dem Vorspiegeln falscher Tatsachen. Und damit hat die Jägerschaft den Tierschützern gegenüber einen riesen großen Vorsprung. Zeitlich und fachlich, denn der offene Wiederstand gegen die Jagd ist noch nicht sehr alt. Das fehlende Fachwissen und die „Argumentation“ vieler Tierschützer mit Jagdsabotage oder „scheiß Jäger, Mörder“ oder auch „das süße Bambi darf man doch nicht totschießen“ schadet der Sache mehr, als sie dient. Wenn Sie von einem Nichtjäger gefragt werden, was denn bitte mit der Überpopulation der Wildschweine passieren soll oder wie sonst als durch Abschuss der Verbiss durch Rehe verhindert werden könnte und wie anders der Tollwut oder dem gefährlichen Fuchsbandwurm entgegen zu wirken sei, dürfen Sie keinesfalls mit „Nichtmenschlichen Tieren“ und ihrem „Recht auf Leben“ antworten. Damit haben Sie verloren, noch bevor der Jäger seine Argumente des Für gebracht hat. Schlimmer noch, zeigen Sie damit, keine Ahnung von der Materie zu haben und prägen damit das Image vom Tierschützer als Spinner und Müslifresser.
Zudem ist das Thema Jagd so komplex, dass bei vernünftiger Information der Öffentlichkeit für andere Tierschutzthemen keine Zeit mehr bleibt. Das bedeutet nicht, dass diese nicht genau so wichtig sind, aber der Tag hat nun mal nur 24 Stunden und seine Brötchen verdienen muss nun mal auch jeder. Daher ist es wichtig, sich als engagierter Tierschützer für ein Thema zu entscheiden. Für das Thema, welches einem persönlich am meisten am Herzen liegt. So wie bei uns die Jagd.
Verantwortungsbewusste und anerkannte Tierfreunde agieren niemals gegen das Gesetz.
Natürlich stört uns das Jagdgesetz. Natürlich wollen wir das Töten von Wild- und Haustieren durch die Jagd stoppen. Aber wir leben zum Glück in einem Rechtsstaat und nicht im wilden Westen. Was die Jägerschaft treibt, ist legal! Gesetzlich verankert und erlaubt. Jagdsabotage ist illegal und eine Straftat. Und was glauben Sie, für wen die Öffentlichkeit mehr Sympathie entgegen bringt? Für den, der sich an Gesetze hält oder für einen Straftäter?
Weil wir in einem Rechtsstaat leben, hat die Öffentlichkeit auch das Recht, Gesetze zu ändern. Siehe bspl. die jüngste Änderung zur Zwangsbejagung. Und genau dafür brauchen wir die breite Masse der Öffentlichkeit, die sich gemeinsam gegen das bestehende Jagdgesetz stellt und sagt, wir wollen das Morden in den Wäldern nicht mehr. Diese aber können wir nur mit gutem Leumund und Fachkenntnis ansprechen.
Begriffe wie Tierrechtler oder nichtmenschliche Tiere nicht anwenden.

Solche Begriffe sind schlicht Unfug und weder reell greifbar noch entsprechen sie Tatsachen. Derartig „arbeitende“ Mitmenschen sind eine noch größere Minderheit als die Jägerschaft selbst. Von den Tierquälern allgemein ganz zu schweigen. Sie werden von der Öffentlichkeit mit Sicherheit nicht ernst genommen und daher bewusst übersehen. Menschen sind Menschen und Tiere sind Tiere. Punkt. Das ich als Mensch dieser Gesellschaft einen verantwortungsbewussten Umgang mit anderen Lebewesen pflege, sollte selbstverständlich sein. Aber die Natur umdrehen oder wunschgemäß zurecht denken, ist genau so falsch. So kann der Mensch bspl. ethisch entscheiden, ob er Fleisch zu seiner Nahrung zählt oder nicht. Auf Fleisch angewiesen ist er in unseren Regionen nicht. Der Hund aber ist ein Fleischfresser. Sein gesamtes Organsystem ist auf überwiegend fleischliche Nahrung ausgelegt. Wer einen Hund (oder anderen Fleischfresser) vegetarisch zwangsernährt, ist keinen Deut besser als ein Jäger.
Petitionen oder sonstige Onlineunterschriften: Finger weg!
Das Sammeln von Daten. Im Zeitalter des Internets mehr denn je Masche der Datenhändler. Immer komplexer und versteckter werden die Methoden. Petitionen sind eine der größten Datensammel-Fallen. Keine Onlinepetition wird, wenn sie denn überhaupt die Zielperson(en) erreicht, beachtet. Warum? Weil sie keine Sicherheit und damit keine Objektivität bietet. Ich als Person kann mich so oft ich will bei einer Petition eintragen. Und dann gar noch anonym oder eben mit falschen Daten. Zu Recht haben wir in Deutschland eine Impressums- bzw. die ViSdP Pflicht. Sehen Sie es mal von der anderen Seite: Glauben Sie Aussagen, egal über welches Medium, für die der Verantwortliche nicht zeichnet?
Ihr Engagement in Ehren und ich bin sicher, Sie haben die besten Absichten. Darum kann ich Sie nur warnen. Entfernen Sie sich aus der Schiene, in die sich zu rutschen drohen, wenn Sie wirklich etwas erreichen möchten. Entscheiden Sie sich für Ihr Thema und werden Sie Profi darin. Schließen Sie sich entsprechenden, glaubhaften Organisationen an. Fehlen diese, gründen Sie eine mit HP. Aber wirklich nur, wenn es noch keine gibt. „Plappern“ Sie nicht bereits aus dem Internet „geklaute“ Dinge und in Massen nach (wofür Sie im Übrigen die Genehmigung des jeweiligen HP Betreibers einholen müssten).
Ist die Jagd Ihr Thema, sind wir gerne Ihr Ansprechpartner um selbst Ansprechpartner zu werden.
In diesem Sinne
Waidmannsabschaffung
...
X.X.

 

Datum: 28.10.2012 00:07:51
An: info@xxx
Betreff: Betreff: ...
 
Werter Herr X.
 
es ist beunruhigend, dass sich gerade aus der Antijadszene immer wieder extreme Auswüchse bilden, die der wirklichen Tierrechtsbewegung enormen Schaden zufügen.
Da ist zB. auf der einen Seite ein X.Y. und auf der anderen ein X. X.
 
Sie können mir glauben, oder es auch bleiben lassen, dass ich mich so ausführlich mit dem Thema Jagd vertraut gemacht habe, dass ich Ihre schulmeisterhaften Belehrungen nicht benötige.
Ich verzichte darauf, auf Einzelheiten ihrer überheblichen und anmaßenden Mail einzugehen.
Was Ihre Einstellung zu Tierrechten angeht, so ist eine Zusammenarbeit mit Ihnen für mich absolut unakzeptabel.
Inhaltlich kann man da teilweise auch Parallelen zu einem X. Y. ziehen.
 

Für den Inhalt von Kommentaren auf meiner HP bin ich nicht verantwortlich.
Jeder kann seine Meinung äussern, wie er mag und sich damit zur Diskusion stellen.
Gelöscht werden von mir nur Kommentare, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen oder offensichtliche und massive Propaganda von Antitierechtlern beinhalten.
Was den von Ihnen erwähnten Kommentar betrifft, sind diese Voraussetzungen nicht gegeben.
Keinesfalls werde ich einen Kommentar auf Wunsch Dritter löschen.
Mit freundlichen Grüssen Frank Rybicki

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen. SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!

Lest hier mehr zu dem Kinofilm Unter Menschen

Aufgewacht im Brühbad
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Tiernahrung ohne Tiermord
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