Jagd auf Haie in Austalien

Die Regierung von australien hat die Jagd auf die Raubfische freigegeben.
Auch Tiger- und Bullenhaie, die größer als drei Meter sind, stehen auf der Abschussliste  Betroffen und auch der als gefährdet eingestufte Weiße Hai. 

An acht beliebten Stränden wurden am Wochenende einen Kilometer vor der Küste Köder ausgeworfen. Gefangenen Haien droht der Abschuss, die toten Tiere sollen anschließend wieder ins Wasser geworfen werden. Ein erster Tigerhai biss bis zum Sonntag bereits an und wurde erschossen.

Tierschützer wollen Haie befreien

"Wir sind vorbereitet, zu tun, was immer auch nötig ist, um diese Jagd auf friedliche Weise zu stoppen", sagt Simon Peterffy von der Marine Response Unit, einer Aktivistengruppe, die sich gegen die Raubfischjagd engagiert. "Sollte es dort draußen irgendein Tier geben, dass der Hilfe bedarf, werden wir vor Ort sein und es befreien."

"Wir haben rund 20 Skipper mit eigenen Booten, die Teil einer Flotte sind und alles in ihrer Macht stehende tun werden, um die gefangenen Tiere zu befreien", sagt Peterffy. Einen ersten kleinen Erfolg haben die Tierschützer bereits errungen. Die von der Regierung beauftragten Unternehmen, die die Leinen samt Köder ausbringen sollten, schmissen den Job. Nun nehmen die zuständigen Behörden selbst alle Vorbereitungen für die große Hatz in die Hand.

Meeresbiologe zweifelt am Erfolg
Dabei ist die Gefahr eines tödlichen Hai-Angriffes ist für Menschen sehr gering.

"Weiße Haie und Tigerhaie sind beide überaus mobile Arten. Eine begrenzte Tötung würde daher wahrscheinlich keine nachweisbare Veränderung erbringen hinsichtlich des ohnehin schon geringen Risikos, von ihnen gebissen zu werden", sagte der Meeresbiologe Carl Meyer von der Universität Hawaii jüngst im australischen Fernsehen.Tierschützer Petterfy weist noch auf ein weiteres Problem hin. "Es geht nicht darum, dass die Leute nicht wollen, dass Haiangriffe gestoppt werden. Aber diese riesigen Fleischköder vor der Küste können das Risiko eines Angriffs möglicherweise erhöhen." So könnten große Fischschwärme angelockt werden, die wiederum von Haien verfolgt würden.

 

Quelle: Heute de.

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Kommentare: 2
  • #1

    Iris Schmidt (Mittwoch, 26 November 2014 15:59)

    hört endlich damit auf, den Tieren so schreckliches leid zuzufügen, der mensch ist die größte bestie die rumläuft er sollte sich schämen, überall wo der mensch sich aufhält, hinterlässt er verbrannte erde.

  • #2

    Andi (Samstag, 16 Mai 2015 23:41)

    Ich lebe auf den Kanaren und somit an einer der Kinderstuben vieler Haiarten. Was der Mensch nicht begreift: Haie sind seit 400 Millionen Jahren auf diesem Planeten und somit DER entscheidende Faktor im Ökosystem Ozean. Wenn nicht anhand der Jahre, woran man soll man es sonst messen. Das Doofe an der Nummer ist, dass der Ozean 80 Prozent des weltweiten Sauerstoffs liefert. Diesem Ökosystem schneiden wir gerade den Kopf ab und könnten damit eine Kettenreaktionauslösen, die wir bisher nicht berechnen können... KLar sind sie gefährlich. Aber das hat seinen Grund. Und ja: Es gibt auch unprovozierte Angriffe... In IHREM Revier.

    Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit gebissen zu werden echt minimal. Die Folgen einer Ausrottung könnten hingegen echt fatal sein...

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

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"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
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