Entlemax beim internationalen Tag gegen Tierversuche 2014 in München

Im Oktober 2013 wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Tierversuchsstatistik für das Jahr 2012 veröffentlicht:

In deutschen Laboren starben demnach 3.080.727 Tiere für Forschungszwecke.

Trauriger Rekord aus den letzten Jahren. Der Trend geht also weiter, die Zahlen steigen von Jahr zu Jahr. Immer mehr Tiere werden in Versuchen “verbraucht”.

München ist bereits jetzt eine der schlimmsten Tierversuchshochburgen in Deutschland und Bayern belegt im Bundesländervergleich einen Spitzenplatz in der Negativlisterangliste zu Tierversuchen. Dennoch setzt das Land weiterhin auf altertümliche, ethisch inakzeptable und wissenschaftlich irreführende tierexperimentelle Forschung. Unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts sollen in München in zwei neuen Tierversuchslabors noch mehr Tiere zum angeblichen Wohle des Menschen leiden und sterben.

Bildung der Menschenkette vor dem Forschungszentrum der TUM am Klinikum Rechts der Isar. Auch ein Team des Bayrischen Fernsehens war vor Ort
Bildung der Menschenkette vor dem Forschungszentrum der TUM am Klinikum Rechts der Isar. Auch ein Team des Bayrischen Fernsehens war vor Ort

Im Forschungszentrum für Translationale Onkologie (TranslaTUM) am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München an der an der Ecke Einstein- und Trogerstraße sollen für die Krebsforschung Tierversuche an genmanipulierten Mäusen und Ratten stattfinden. In dem geplanten Neubau sind auf 700 qm Haltungskapazitäten von über 6.000 Käfigen für bis zu 36.000 Mäuse und 800 Ratten vorgesehen. Mit dem Bau soll Mitte 2014 begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2016 geplant.

Das Bündnis München Exellent - Ohne Tierversuche, hatte am Tag der Abschaffung von Tierversuchen zu einer Protstkungebung aufgerufen.
Weit über 300 Menschen bildeten eine Menschenkette vom Wiener Platz bis zum Neubaugelände des geplanten Forschungslabors der TUM.

Bei der Abschlusskundgebung am Wiener Platz mit Redebeiträgen, wiesen Redner der Tierschutzpartei (Partei Mensch Umwelt Tiere),
des Ärzte gegen Tierversuche e.V. und vom Bündnis “München exzellent – ohne Tierversuche” darauf hin, dass man Tierversuche nicht nur aus ethischen Gründen ablehnen muss, sondern auch deshalb, weil sie wissenschaftlich ein fataler Irrweg sind, dessen Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragen werden können.
Ursachenforschung sowie tierversuchsfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen und Biochips liefern dagegen aussagekräftige Ergebnisse.

Während der gesamten Veranstaltung standen kompetente Mitglieder des Bündnisses an Infoständen für Ihre Fragen bereit und erläuterten die angebotenen Infomaterialien.
Viele nutzten auch die ausliegen Listen, um ihre Unterschrift zum Protest gegen Tierversuche und die geplanten neuen Versuchslabore zu geben.

Bitte macht auch Ihr mit und beteiligt Euch am Pprotest gegen die neuen Versuchslabore in München

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Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen. SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!

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