Neuer Blog-Artikel

Holocaust in Rumänien

„Blutrünstiger Massenmord“, so nennt es Andrea Berthold. Doch das, was in Rumänien mit Straßenhunden gemacht wird, lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen. „Da werden tragende Hündinnen aufgeschlitzt, lebende Hunde mit Benzin übergossen und angezündet oder auf jede andere erdenkliche bestialische Art und Weise hingerichtet.“ Die Chefin des Herzsprunger Tierheims hat viele grausige Momente mit eigenen Augen gesehen. „Die Menschen sind wie in einem Blutrausch“, sagt sie.

Die Chefin des Herzsprunger Tierheims hat viele grausige Momente mit eigenen Augen gesehen. „Die Menschen sind wie in einem Blutrausch“, sagt sie.


Leider ist dieses Thema heute noch ebenso aktuell wie schon vor vielen Jahren.
Die Bukarester Tierschutz-(schon der Name ist ein Hohn) Aufsichtsbehörde setzt die Tötung von Straßenhunden widerrechtlich fort.
Es gibt ein Kopfgeld von 50€ pro Hund. Damit können die Menschen für Rumänische Verhältnisse ein kleines Vermögen machen.
In den vergangenen Monaten wurden 25000 Hunde gefangen, davon wurden etwa 10000 getötet.
Und die Tierheime in Rumänien?
Viele von ihnen gleichen eher  den Konzentrationslagern der Nazis, als Tierheimen, wie wir sie kennen.

 

 

 

Die dortigen Tierheime sind mit denen bei uns in keiner Weise zu vergleichen.

Es mangelt an Hygiene, Es gibt nicht ausreichend Futter, keine Decken und keine Körbe.

Entsprechen hoch ist die Todesrate.

Von den Angestellten bekommen die Hunde keine Zuwendung.
Diese Tätigkeit wird gesellschaftlich als minderwertig betrachtet.
Sie wird nicht aus Tierliebe sondern nur wegen des Geldes gemacht.
Entsprechend ist auch die Beandlung der Tiere.

Wenn zB. eine Box ausgespritzt weden muss, werden die Hunde (selbst Welpen) nicht herausgenommen.
Sie werden nassgespritzt. Auch bei Minusgraden.

Zwischen März und Mai 2014 besichtigte und untersuchte das Recherche-Team insgesamt 43 von derzeit 81 bei den rumänischen Veterinärbehörden registrierte staatliche Tierheime in Rumänien, quer durch 33 Bezirke, inklusive Bukarest. 

 

Die Ergebnisse der Untersuchung sind bestürzend: Keines der rumänischen Tierheime handelte konform mit dem Gesetz zur Regelung des nationalen Streunerhunde-Programms (Dringlichkeitsverordnung Nr. 155/2001 in der durch das Gesetz 258/2013 geänderten Fassung).

In den besuchten Tierheimen wurden bis zu 29 Gesetzesverstöße dokumentiert. Tote Hunde lagen zwischen noch lebenden Tieren (sieben Prozent der besuchten Tierheime), überfüllte Zwinger (47 Prozent), Futter gemischt mit Müll, Urin und Exkrementen auf dem Boden der Hundezwinger (74 Prozent), Abwasser, das durch die Zwinger rann (63 Prozent), Hündinnen und ihre Welpen, die zusammen mit anderen Hunden gehalten wurden (42 Prozent). Außerdem wurden Blutspuren in vielen Käfigen sowie blutende und kranke Hunde in mehreren Tierheimen beobachtet und durch Videoaufnahmen dokumentiert.


Quellen: Vier Pfoten, MAZ. Partner Hund

Anmerkung der EntleMaxredaktion:
Leider ist auf dem Video von "Vier Pfoten" nur der Ton zu hören.

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Daniel H (Mittwoch, 09 März 2016 22:49)

    Wenn ich sowas schon sehe packt mich die Wut. Was für abscheuliche Monster in Rumänien sind.

  • #2

    L&M (Donnerstag, 22 Dezember 2016 12:50)

    Es ist einfach nur traurig das es so etwas gibt

  • #3

    Pollen (Samstag, 14 Januar 2017 22:04)

    Was ist nur los auf dieser Welt?

  • #4

    Mitrazepin ohne Rezept (Montag, 23 Januar 2017 00:27)

    Echt traurig... Trotzdem viel Erfolg für das neue Jahr

Liebe Betty, Du Amalia und Max gaben uns die Kraft für unsere Tierrechtsarbeit.
Die Lücke, die Du hinterlassen hast, wird sich nie wieder schließen lassen.
Wir werden Dich immer lieben.

Ein Ort der Besinnung!

"Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, dass ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere."
(Edgar Kupfer-Koberwitz - von 1940-1945 Häftling im KZ Dachau)

Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen.  SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!
Sie wurden von Menschen dazu missbraucht zu kämpfen. Nun ist es an der Zeit, dass Menschen für sie kämpfen. SCHLUSS MIT DEM RASSENWAHNSINN !!!

Lest hier mehr zu dem Kinofilm Unter Menschen

Aufgewacht im Brühbad
Aufgewacht im Brühbad
Tiernahrung ohne Tiermord
Tiernahrung ohne Tiermord

 

  Themen bei "Entlemax Aktuell:

- Massentötung von Hunden und Katzen in japanischen Tierheimen

- Lebende Krabben aus dem Automaten.
- Pelzfarmen - Die grausame Wahrheit

- Das Brüllen der Rinder

 - Vom Schrecken der Treibjagd.

   Augenzeugen von "RespekTiere" berichten.

 

Im Thema:

- Milch trinken, Käse und Eier essen.
Ist man da noch Vegetarier?

- Jagdsabotage

 - Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

   Oder wie man märchenhaft einen Fuchs ermordet

 

Im Entlemax TV:

Erdlinge

(Earthlings in deutscher Sprache - Komplettversion)

 

Bitte beteiligt Euch an den aktuellen Petitionen

und Aktionen !